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Mirjam Wanner I no good

Ein Spiel mit Identitäten und Projektionen, inspiriert von Mythologie, Film oder Literatur. Die Fotokünstlerin Mirjam Wanner begeistert und betört mit grossformatigen Fotoarbeiten.

Beängstigende Apsekte des Lebens
Die diesjährige Sommerausstellung des neuen shed zeigt 16 grossformatige Portrait-Aufnahmen sowie eine raumgreifende Installation der Fotokünstlerin Mirjam Wanner. Die Fotografien zeigen verschiedene Charaktere, die alle von ein und demselben Mädchen dargestellt werden. Die Fotografien erzählen von den dunklen, unangenehmen, verdrängten und beängstigenden Apsekten des Lebens. Das eine Mädchen dient als Projektionsfläche, sie schlüpft einerseits in die unterschiedlichen Rollen, die die Künstlerin ihr vorgibt, andererseits bewahrt sie stets die Distanz zum Beobachter, lässt ihm Raum, die Figur mit seinen eigenen Vorstellungen zu beleben. Das Spannungsfeld zwischen Wahrheit und Fiktion in der Porträtfotografie wird somit mehrfach aufgebrochen.

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