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Kunst(Zeug)Haus | Sammlungen im Dialog

Die Ausstellung im Kunst(Zeug)Haus stellt Werke aus der eigenen Sammlung und dem Bestand des Vögele Kulturzentrums einander gegenüber. Ein Brückenschlag über den Zürichsee hinweg.

In beiden Fällen Schweizer Kunst
Zwei Sammlungen unterschiedlicher Prägung, aber mit der gemeinsamen Ausrichtung auf Schweizer Kunst, treffen aufeinander. Beide haben sich zum Ziel gesetzt, Einblicke in die Komplexität der gegenwärtigen Kunst zu geben und in starkem Mass junge und aufstrebende Kunstschaffende zu sammeln. Ihre massgebliche Ausformung erhielten beide Sammlungen in den 1980er und 1990er Jahren. Thematischer Schwerpunkt der Ausstellung ist der Mensch und sein Bezug zur Welt.

Vögele Kultur Zentrum
Charles Vögele berief 1981 eine Expertenkommission ein, der er den Aufbau einer Sammlung für das bereits bestehende Seedamm Kulturzentrum (dem heutigen Vögele Kultur Zentrum) in Pfäffikon/SZ anvertraute. Fritz Billeter, Peter Killer und Willy Rotzler, nach dem Ausscheiden von letzterem Beat Stutzer und temporär auch Peter Vögele entwickelten das Sammlungskonzept und folgten diesem bis ins Jahr 2008. Ihr Ziel war es, einem pädagogischen Auftrag nachzukommen, indem sie einen möglichst breiten Überblick der wichtigsten Stationen des Schweizer Kunstschaffens seit den 1940er Jahren zusammentragen.

Kunst(Zeug)Haus
Peter und Elisabeth Bosshard begannen 1970 ohne festes Konzept aber mit einer sicheren und kunstverständigen Intuition eine private Sammlung aufzubauen. Auch ihre Sammlung bietet einen breiten, wenngleich subjektiver geprägten Überblick über das Schweizer Kunstschaffen der vergangenen 40 Jahre. Das Werk einzelner Künstler und Künstlerinnen verfolgten sie dabei intensiver, so dass deren Oeuvre in der Sammlung gut dokumentiert ist. Die eigene Faszination für die Schweizer Gegenwartskunst zu teilen und deren Anliegen zu vermitteln war Ihnen ein grundlegendes Bedürfnis. Nachdem ihre Sammlung immer wieder an verschiedenen Orten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, gab man ihr 2008 mit dem Kunst(Zeug)Haus in Rapperswil-Jona ein permanentes Zuhause.

Sammlungen im Dialog
Im Kunst(Zeug)Haus treffen nun beide Sammlungen aufeinander und treten in einen Dialog, der nicht nur Werke der beiden Sammlungen vorstellt, sondern auch thematisch ausgerichtet ist. In den ausgestellten Werken werden Fragen nach Identität und Lebenswirklichkeiten aufgeworfen. Die Rolle des einzelnen Menschen in der Gesellschaft und in seinem privaten Lebensumfeld, die Posen, die wir einnehmen oder die vermessenen Gesten, die uns immer wieder begegnen, werden in der Ausstellung ebenso beleuchtet, wie die Lebensräume, die wir uns schaffen. Die Ausstellung zeigt künstlerische Auseinandersetzungen mit diesen Themen im Wandel der letzten 40 Jahre.

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