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Kunstmuseum LI | Traum vom Süden

Die diesjährige Sonderausstellung des Kunstmuseums Liechtenstein präsentiert "Traum vom Süden. Die Niederlänger malen Italien". Darunter sind auch Werke aus den Sammlungen des Fürsten ausgestellt.

Die Ausstellung wurde im Rahmen der Private Art Collections mit Werken aus der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste in Wien erstellt. Ziel dieser Kooperation war es, die Werke der flämischen und holländischen Maler zu zeigen, die sich im 17 Jahrhundert in großer Zahl in Richtung Italien aufmachten. Dieses künstlerische Phänomen ist heutzutage wenig bekannt, obwohl die italianisierten Landschaftsbilder zu damaligen Zeit sehr gefragt waren.

Nicht allein die Sehnsucht nach der Ferne lockte die Maler nach Süden, es ist auch das goldene Licht des Südens, das die Künstler in ihren Bann zog. Nach intensiven Naturbeobachtungen der Tageslichtstimmungen entstanden Gengenlichtdarstellungen, die dieses südliche Licht im Bild umzusetzen versuchten. Selbst Landschaften der Heimat werden jetzt in sonnigen Farben gemalt.

Noch etwas ist neu, ja fast provokativ für die damalige Kunstwelt: die Nordländer mit ihrem Sinn für die alltäglichen Seiten des Lebens malen Situationen aus den Hinterhöfen von Rom. Vagabunden, Trinker, Hirten. Ganz im Gegensatz zu den etablierten Künstlern ihrer Zeit.

Das Fernweh der Italianisanten Niederländer drückt sich auch in ihren Sujets aus: Hafenbilder und Küstenlandschaften deuten auf die Sehnsucht nach Ferneisen hin.

Zu sehen sind die unverbaute Engelsburg, das noch nicht ausgegrabene Forum Romanum als Kuhweide. Die antike Welt und Landschaften in denen sich Götter tummeln…

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