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In the eye of the storm

Das Kunstmuseum St.Gallen zeigt Videoarbeiten und Installationen zum Phänomen der "Entschleunigung". Spannende Konzeption mit beeindruckenden Werken.

«In the Eye of the Storm/Im Auge des Zyklons»
lautet der Titel der Ausstellung in St.Gallen. Gemeint ist die windstille Zone im Zentrum eines Wirbelsturms, dieser merkwürdig ruhige Ort inmitten heftigster Turbulenzen, der gleichsam als Metapher für die gesellschaftliche Situation von heute steht. Anhand bedeutender Werke internationaler Kunstschaffender wie Douglas Gordon, David Claerbout,Anri Sala oder Yael Bartana wird dieser Ort in unterschiedlichster Weise bestimmt: als psychologisch aufgeladene Verlangsamung mittels Slow Motion, als momentaner Stillstand inmitten der ausbrechenden Katastrophe oder als meditative Stille inmitten eines tosenden Umfelds – den gezeigten Werken gemeinsam ist jener Moment der Latenz, der die Beschleunigung des Seins für einen Augenblick aufhebt und in der Schwebe hält.

Ebenfalls mit Langsamkeit in der Kunst beschäftigt sich die aktuelle Ausstellung “Auszeit” des Kunstmuseums Lichtenstein

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