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Bündner Kunstmuseum | Ursula Palla. Nowhereland

Arbeiten aus Zucker, Kohlestaub und Schnee

Die Video- und Rauminstallationen von Ursula Palla sind poetisch und zeigen Leerstellen auf, die oft ein schales Gefühl zurücklassen und uns an unsere Verantwortung gegenüber Natur und Umwelt erinnern. Das Schaffen der Künstlerin ist damit hochaktuell und wird 2022 gleich in zwei Museen gezeigt: Im Bündner Kunstmuseum Chur sowie in der Villa Planta werden Installationen aus den letzten 10 Jahren gezeigt, für das Kunst(Zeug)Haus Rapperswil-Jona realisiert Ursula Palla eine Serie neuer Arbeiten.

Ursula Palla, 1961 in Chur geboren und aufgewachsen, lebt und arbeitet heute in Zürich. In ihrem Schaffen verflicht sie Video mit Raumskulpturen und arbeitet mit empfindlichen Materialien wie gegossenem Zucker, Kohlestaub oder Schnee. Die Fragilität von Natur- und Tierwelt steht im Fokus vieler Werke. Eine bezaubernde Ästhetik machen diese auf einer ersten Ebene zugänglich. Zugleich liegen allen Arbeiten umfassende Recherchen zugrunde, deren Kenntnisse die Tiefe und Dringlichkeit der Werke erst vollständig offenbaren.

Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog mit Texten von Stephan Kunz, Isabel Zürcher und Angelika Affentranger-Kirchrath sowie einer Beilage mit Raumaufnahmen aus dem Kunst(Zeug)Haus Rapperwil-Jona mit einer Einleitung von Céline Gaillard und Simone Kobler.

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