Bieler Fototage 2014

Die 18. Ausgabe der Bieler Fototage sorgt für Überraschungen: Die Lancierung der «Editionen Bieler Fototage», ein eigens konzipierter Audioführer und ein atypischer Ausstellungsort verleihen dem Schweizer Festival der jungen Fotografie ein spezielles Gesicht.

Wirklichkeit?
Vom 22. August bis 14. September 2014 widmen sich die Bieler Fototage dem Thema Hybridisierung in der zeitgenössischen Fotografie. Im Spannungsfeld zwischen der Erfassung der Wirklichkeit und digitaler Technologie eignet sich das Medium Fotografie dank seiner Flexibilität bestens für Vermischungen. Diese Fähigkeit macht aus ihr ein ideales Instrument, um die Herausforderungen einer globalisierten Welt darzustellen. Im Rahmen von 20 Ausstellungen werden die Arbeiten von 45 Künstlerinnen und Künstlern gezeigt.

Privatwohnung sorgt für Innovationen
Ein neuer Ausstellungsort – eine Privatwohnung – gibt Gelegenheit, eine noch nie dagewesene Form von Ausstellung und Aufhängung kennenzulernen. Die Bieler Fototage rufen 2014 ausserdem die «Editionen Bieler Fototage» ins Leben, die das Ziel verfolgen, die aufstrebende Schweizer Fotografie zu fördern und zu verbreiten. Dieses Jahr sind es Michal Florence Schorro und Prune Simon-Vermot, die es Fotografiebegeisterten ermöglichen, zu Sammlern der Fotografie von morgen zu werden.

Audioführer
Ein Audioführer, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Literaturinstitut, wartet mit Texten von Studierenden auf, die sie beim Betrachten der ausgestellten Bilder entwickelten, angereichert mit Hinweisen der Fotografinnen und Fotografen zu ihrer individuellen Arbeitsweise.

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