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Artists in Residence an Schulen | Andreas Bächli & Daniel Bracher in Mühlethal

Sieben Wochen lang haben die zwei Aargauer Künstler ihr Atelier in die Primarschule Mühlethal bei Zofingen verlegt und das Schulleben aufgemischt.

Wenn sie am Morgen über den Pausenplatz gehen, werden sie mit einem fröhlichen und aufgeregten Grüezi Künstler Res oder Grüezi Künstler Daniel begrüsst. Zusammen mit den Klassen, Lehrpersonen und einer Vermittlerin haben die zwei Kunstschaffenden ein neues Werk entwickelt und die ganze Schule mit künstlerischen Mitteln bespielt. Am stärksten ins Auge fällt die grosse Schlange, die auf dem Pausenplatzes liegt. Sie scheint direkt aus dem Schulwald zu kommen.

Kultur macht Schule
Artists in Residence an Schulen ist ein Projekt der Fachstelle Kulturvermittlung
des Departementes Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau. In sieben Wochen gemeinsamer Arbeit zwischen den beteiligten Kunstschaffenden, der Projektleiter*in, dem Lehrpersonal und den Kindern wird die partizipative Zusammenarbeit aller Beteiligten und der Austausch zwischen unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen gefördert. Die in die Schule verlegten Arbeitsräume werden zu einem Labor, in dem experimentiert, erprobt und mit bildnerischen Mitteln geforscht wird. Zum Abschluss der Residenz gibt es eine öffentliche Ausstellung an der Schule.

Andreas Bächli und Daniel Bracher
In Mühlethal sind an diesem Schulprojekt zwei Kunstschaffende beteiligt, die hier erstmals zusammen arbeiten. Andreas Bächli ist als Bühnenbildner, Lichtdesigner und Regisseur tätig. Daniel Bracher als bildender Künstler, der viel mit Pinsel und Kamera arbeitet und Kollagen, Gemälde und Objekte macht. Ihre Zusammenarbeit bezeichnen beide als sehr befruchtend. Die Schüler kommen so mit einem sehr breiten Feld künstlerischen Schaffens in Berührung. Action-Paintig, Kulissenbauen und darin kleine Filme drehen, aus Material das im Wald gefunden wurde Kunstwerke erstellen und eine riesige Schlange aus Holzresten bauen sind einige der Aktivitäten dieser Residenz. Wichtig ist den Kunstschaffenden mit schon vorhandenem Material, ob Kartonreste oder Fallholz zu arbeiten.

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