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Arte Albigna | Eine Kunstwanderung im Bergell

13 Kunstschaffende nehmen die Herausforderung an, die Albigna Region mit ihrer Kunst zu bereichern.

Zwischen 1200 und 2565 Metern erstreckt sich das wandernd erlebbare Kunstprojekt in der Albigna-Region, Bregaglia: Eine faszinierende Landschaft mit einer imposanten Staumauer der «ewz». Während der Dauer des Projekts bis Ende September 2017 gibt es zahlreiche Führungen, eine Lesung, Podiumsdiskussionen, Wanderungen und Filmprojektionen. Ein Trip ins Bergell lohnt sich auf jeden Fall, mit dem Kunstprojekt «Arte Albigna» aber, wird es bestimmt zu einem bleibenden Erlebnis!

Der Ort
Eine eindrückliche Berglandschaft, umgeben von erhabenen Gipfeln, und ein atemberaubendes Farbenspiel: Die Albigna-­Region inspirierte als Motiv schon Giovanni Giacometti, so in seinen Gemälden «Blick auf Albigna und die Bondasca-­Gruppe» von 1914 und «Albigna-Tal» von 1932, und verführte zahlreiche BergsteigerInnen zu wagemutigen Erstbesteigungen. Seit 1961 wird der Stausee mit seiner einzigartigen Form zum geografischen Verortungspunkt: Wo früher ein tosender Wasserfall herunterstürzte, der bei Unwettern zu verheerenden Hochwassern im Tal führte, wurde zunächst ein kleiner Schutzdamm und später, 1955–1961, eine gewaltige Gewichts­mauer auf Granitfundament errichtet. Diese hält das Gletscher­wasser auf und macht die Kraft des Wassers für die Stromgewinnung nutzbar. Der Bau der Elektrizitätswerke durch die Stadt Zürich veränderte das Leben im Bergell grundlegend. Technik und Industrie, ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft und das soziale Leben, der Alpinismus und die Natur in Verbindung mit der Technik bieten inhaltliche Anknüpfungspunkte der Ausstellung «Arte Albigna». Das ortsspezifisch angelegte Kunstereignis richtet sich an Alpinisten, Wanderer, Tagestouristen, Einheimische und Kunstinteres­sierte. Es handelt sich nach «Arte Hotel Bregaglia» (2010–2013) und «Video Arte Palazzo Castelmur» (2013/2015) um das dritte Ausstellungsprojekt des Vereins Progetti d’arte in Val Bregaglia.

Die Künstler
Judith Albert, Remo Albert Alig, Evelina Cajacob, Bob Gramsma, Haus am Gern (Rudolf Steiner und Barbara Meyer Cesta ), Isabelle Krieg, Manfred Alois Mayr, Yves Mettler, Reto Rigassi, Pipilotti Rist, Roman Signer, Jules Spinatsch und Jürg Stäuble greifen mit viel­seitigen Interven­tionen in die Berglandschaft ein. Mit eigens für «Arte Albigna» konzipierten Werken nehmen die Kunstschaffenden auf die geschichtlichen, landschaftlichen und sozial­politischen Besonderheiten dieses Orts Bezug.

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