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Diesen Sommer ging das erste Sankt Moritz Art Film Fesitval (SMAFF) an den Start

Das neue Filmfestival mit Schwerpunkt Kunst macht die Schweizer Festivalszene noch etwas bunter.

Der Gründer und Direktor des Festivals, Stefano Rabolli Pansera hat zusammen mit der Kulturjournalistin der Sonntags Zeitung Ewa Hess ein 4-tägiges Programm rund um das Thema «Face to Face» kuratiert. Die Eröffnungsausgabe zeigte Werke von Künstler:inen und Regisseur:innen wie Yuri Ancarani, Stephanie Comilang, Roman Hüben, Sophie Fiennes, Young Kim, Jose Luis López Linares, Dr. Daniel Milman, Malcolm McLaren, Adrian Paci, Pier Paolo Pasolini und Julian Schnabel, um nur einige zu nennen

«Das ‘Gesicht’ ist der Ort des Menschseins und die Schnittstelle zu anderen. Das Thema Gesicht trifft auf viele grundlegende und aktuelle Themen: die Wiederaneignung unserer Gesichter nach einer Zeit, in der diese von Masken bedeckt waren, die Entdeckung des Anderen in Zeiten des zunehmenden Populismus, die Herausforderungen der Biopolitik in einer Gesellschaft, in der die Kontrolle immer strenger wird.» Stefano Rabolli Pansera, Festivalgründer

Kino und Kunst
Das SMAFF-Programm hebt die enge Verbindung zwischen der bildenden Kunst und dem Kino hervor. Die KDas SMAFF-Programm hebt die enge Verbindung zwischen der bildenden Kunst und dem Kino hervor. Die Komplexität des Begriffs wurde in der ersten Ausgabe durch Vorführungen und Debatten, Rundtischgespräche, Lesungen, Vorträge und Versammlungen während der vier Festivaltage vertieft. Geplant ist auch während des Jahres mit monatlichen Online-Seminaren den Diskurs weiter zu verfolgen. Das Thema «Faces», der vergangenen ersten Angabe, wurde durch eine Reihe von alten und neuen Filmen, Videos und audiovisuellem Material sowie durch Debatten mit globalen Meinungsführern wie Philosoph:innen, Künstler:innen, Filmproduzent:innen, Schauspieler:innen und Schriftsteller:innen vor und nach den eigentlichen Filmvorführungen erschlossen, wodurch ein perfekter Kontext für einen eingehenden analytischen Ansatz geschaffen wurde. Die Schaffung dieser neuartigen Forschungsplattform in St. Moritz stellt die kreative Interpretation bestehender Filme in den Mittelpunkt und will so die Kraft des Kuratierens von Kino und audiovisuellem Material aufzeigen, um eine neue Perspektive des Denkens und Handelns zu entwickeln und gleichzeitig ein neues kulturelles Umfeld in der Alpenstadt und im gesamten Engadin zu fördern.

Reithalle und Badrutt’s Palace
Die SMAFF-Vorführungen und Debatten fanden hauptsächlich in der Reithalle in St. Moritz Bad statt. Auch im Embassy Room des Badrutt’s Palace Hotels wurden einige Veranstaltungen wie die Gala der Preisverleihung und Vorführungen für Partner abgehalten. Dieses legendäre Hotel zieht seit mehr als 125 Jahren historische Filmpersönlichkeiten an, von Marlene Dietrich bis Audrey Hepburn und dem Regisseur Alfred Hitchcock, dessen Liebesbeziehung mit dem Palace 1926 begann und ihn zu seinem berühmten Film «Die Vögel» inspirierte. Beide Orte sind aufgrund ihrer reichen Geschichte, ihrer Lage und ihrer atemberaubenden Aussicht auf den St. Moritzersee und die umliegenden Berge etwas ganz Besonderes.

Bester Kunstfilm

Das St. Moritz Art Film Festival (SMAFF) vergab für den besten Kunstfilm einen Preis, der aus einer einmaligen Edition eines Kunstwerks des Schweizer Künstlers Not Vital besteht. Die Jury der Ausgabe 2022, die von Ewa Hess koordiniert wird, setzte sich zusammen aus: Leonardo Bigazzi, Sophie Fiennes, Alexandra Gordienko, Ara Merjian, Anthony McCarten und Davide Quadrio.

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