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Costa Brava, Lebanon

Eine vielschichtige Metapher für die Widersprüche unserer heutigen Gesellschaft

Die junge libanesische Regisseurin Mounia Akl untersucht in ihrem engagierten Drama den Alltag einer Familie, die abseits der Hauptstadt Beirut ihr Glück sucht. Die Familie Badri wird dabei zum Brennglas, denn hier spiegeln sich die wachsenden Konflikte der Gegenwart wieder, die Explosionen am Hafen Beiruts als auch die Müllkrise. Was lässt sich in der Dekadenz einer korrupten Welt noch tun?

Mounia Akl (1989, Beirut) ist eine libane­sische Filmemacherin. Ihr Kurzfilm «Submarine» (2016) war in der offiziellen Auswahl des 69. Filmfestivals von Cannes und wurde am Dubai Film Festival mit dem Preis der Muhr Jury ausgezeichnet. «Costa Brava, Lebanon» ist ihr erster Spielfilm. Er feierte seine Premiere am Filmfestival von Venedig und wurde vom Fonds visions sud est gefördert.

Costa Brava, Lebanon | Synopsis

Walid (Saleh Bakri) hat sich mit seiner Frau Nadine (Nadine Labaki), ihren beiden Töchtern und der kranken Mutter aus dem in Müll und Korruption versinkenden Beirut abgesetzt und der Familie in den Hügeln fernab der Hauptstadt ein kleines Paradies geschaffen. Die Familie lebt nun mitten in Olivenhainen, bewirtschaftet ihren Garten und geniesst die Tage. Tala, die 16-jährige Tochter, erlebt erste sexuelle Regungen, während die 9-jährige Schwester Rim imaginäre Feinde erfindet und die lungenkranke Grossmutter Zeina die frische Luft geniesst. Das relative Glück endet an dem Tag, an dem direkt unterhalb ihres Hauses eine Mülldeponie errichtet wird.

Costa Brava, Lebanon | Stimmen

«Überzeugend. Wenn es um einzelne Menschen und ihre Hoffnungen, Ängste und Sehnsüchte geht, hat Akl ein Talent sowohl für das surreale Schwelgen als auch für die bodenständige Einsicht.» – The Hollywood Reporter | «Mounia Akl hat mit Saleh Bakri und Nadine Labaki zwei grossartige Schauspieler engagiert, um einer metaphorischen Geschichte über die Suche nach dem Glück in einem gequälten Land die grösstmögliche Kraft zu verleihen.» – Elle

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