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Theater Basel I Krabat

Krabat, nach dem mehrfach preisgekrönten Jugendroman von Otfried Preussler, ist ein düsteres Märchen mit vielen Bildern und Metaphern.

Krabat
Krabat, der Waisenjunge, muss betteln, um sich in der Zeit des grossen nordischen Krieges über Wasser zu halten. Doch plötzlich – zwischen Weihnachten und Dreikönigstag – reisst ihn ein seltsamer Traum aus seinem beschwerlichen Alltag. Immer wieder ruft ihn eine Stimme zur Mühle bei Schwarzkollm. Entgegen aller Warnungen vor diesem verrufenen Ort schliesst er einen Lehrvertrag ab, der nicht nur das Müllern, sondern auch «alles Andere» mit einschliesst.
Zuerst geht alles gut bis der älteste Müllersbursche – Krabats bester Freund Tonda – auf mysteriöse Weise stirbt. Sang- und klanglos wird er durch einen neuen Jungen ersetzt. Erst als sich dieser Vorgang am Ende des zweiten und dritten Lehrjahres wiederholt, durchschaut Krabat das furchtbare Spiel, dessen Teil er geworden ist: Sein Meister hat sich dem Bösen verschrieben und muss am Ende eines jeden Jahres einen Schüler dem «Herrn Gevatter» opfern.
Um seinen Freund zu rächen, übt Krabat sich in der Schwarzen Kunst und wird schnell zum besten Schüler. Kraft gibt ihm die Liebe – denn wenn das Mädchen, das ihn liebt, Krabat in der Silvesternacht beim Meister frei bittet, so soll der Meister besiegt sein.

Tomas Schweigen
Tomas Schweigen ist Begründer der freien Theater-Kompagnie far a day cage (fadc). Er lebt in Zürich, arbeitet in der freien Szene und an Stadt- und Staatstheatern, zuletzt u.a. am Schauspielhaus Wien, am Theater Heidelberg, am Theaterhaus Jena und Schauspiel Frankfurt. Er ist Gast­dozent an der Zürcher Hochschule der Künste.

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