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Luzerner Theater | Tanz 8 1/2

Geschichten mit Sprache, Musik und Tanz erzählen. Choreograf Ihsan Rustem schneidert jungen Ballettschülern und dem Ensemble «Tanz Luzerner Theater» Musik gekonnt auf den Leib und lässt viele kleine Geschichten entstehen.

Geschichte mit und ohne Worte
Geschichten erzählt man sich mit Worten – in der Regel. Man kann es aber auch mit Tönen oder Bewegungen tun. Der ideale Ort, an dem sich das auf spannende oder komische, traurige oder zarte, wilde oder verrückte Weise erleben lässt, ist das Theater. Bei «Tanz 8 ½» werden einige Sachen auf ganz unterschiedliche Arten erzählt – ein wichtiger Bestandteil dabei ist aber immer die Musik.

3 Teile
Es fängt mit dem musikalischen Märchen «Die schlechtgelaunte Hexe» an. Hexen können ja so oder so sein, gut oder weniger gut, das heisst: auch ziemlich böse. Um so eine Hexe geht es. Sie ist ziemlich mächtig, kann fürchterlich zaubern – zumindest wenn sie nicht die Nerven verliert – und darf vor allem eines nicht: Lachen. Sollte ihr das einmal aus vollem Halse passieren, wäre sie ihre ganze Zauberkraft los … Das Märchen besteht zum Teil aus Worten, zum Teil aus Musik. Die Bilder dazu gibt’s nicht auf der Bühne, die entstehen ganz automatisch in den Köpfen. Auch das ist Theater!

Es folgt das Tanzstück «shazaam!» von Ihsan Rustem, das er mit Ballettschülern der «Dance Art Studio Ballettschule Luzern» und der Ballettschule «Martine Giaconi» inszeniert. Es will dem Publikum einen Einblick in die Kinderwelt gewähren – und den Kleinsten einen Einblick in die Tanzwelt. Es ist eine Welt der Geheimnisse, Codes, der Fantasie, in der Humor und Ernsthaftigkeit dicht beisammen sind.

Anschliessend wird die Uraufführung «Terra Firma» vom Ensemble des «Tanz Luzerner Theater» zu Franz Schuberts Komposition «Der Tod und das Mädchen» getanzt. Hier wird die Handschrift des jungen Choreografen und Tänzers Ihsan Rustem deutlich.

Es spielt eine Streicherformation des Luzerner Sinfonieorchesters unter der Leitung von Anja Röhn. Das Märchen von Christian Kipper spricht Christian Baus.

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