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20. Berner Tanztage

Die 20. Berner Tanztage werden zugleich die letzten sein. Ein Programm mit überraschenden Souvenirs.

Die Berner Tanztage feiern Geburtstag: Vor 20 Jahren brachten sie erstmals zeitgenössischen Tanz im Multipack nach Bern. Was sich seither Jahr für Jahr wiederholte – ausgebaut, überarbeitet und verdichtet – lag damals Lichtjahre entfernt von allfälligen Jubiläen. Ja, den jungen Festivalinitiator Reto Clavadetscher hätte wohl niemand ernst genommen, hätte er 1987 von einer Jubiläumsausgabe 2007 gesprochen. Durchhaltewille und eine grosse Portion Unbeirrbarkeit machten es dennoch möglich, aber auch ein begeistertes Publikum, unermüdliche Helferinnen und Helfer sowie die zahlreichen Künstlerinnen und Künstler, die jedes Jahr in der Berner Dampfzentrale, dem Schlachthaus Theater oder dem Kornhausforum gastierten. Einige von ihnen kommen dieses Jahr wieder – als tänzerische Souvenirs, die auf 20 Jahre gelebte Tanzgeschichte verweisen: Maguy Marin, Philippe Saire, Frédéric Flamand, Raimund Hoghe und die Compagnies Vertigo, Buissonière, Accrorap und CandoCo. Ihre aktuellen Stücke werden zeigen, wie sich im Lauf der letzten Jahre ihre Kunst verändert hat, mit welchen Stilen und Themen sie sich heute beschäftigen. Erinnerungen wachrufen wird auch das Rahmenprogramm: Es erzählt mittels Fotoausstellung, Buchpublikation und einer Best-of-Filmnacht bewegte TanztageGeschichten. Dass das Festival immer auch interdisziplinär funktionierte, zeigt ausserdem ein Kunstprojekt. Und keine Tanztage ohne Fest: am 23. Juni wird am Aarelauf gefeiert. Das Finale rundet eine lange Festivalgeschichte ab – die zwanzigsten Tanztage werden die Letzten sein.

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