Kulturgeschichte
Der Zurlaubenhof. Herrensitz der einflussreichen Zuger Famile Zurlauben. | Abb. 13 – Regine Giesecke, Zug

Wie lebte es sich auf dem bedeutendsten Zuger Landsitz?

Eine Publikation stellt die bewegende Geschichte des Zurlaubenhofs vor, der bis heute den Geist der einflussreichen Familie atmet

Als bedeutendes architektur-, familien- und stadtgeschichtliches Monument ist der Zurlaubenhof im Kanton Zug ein einzigartiger Zeitzeuge. Die neu herausgegebene Monografie, die als 20. Band in der Reihe des Historischen Vereins des Kantons Zug erscheint, würdigt in Text und Bild die Geschichte des Hofs und der Menschen, die ihn besessen und bewohnt haben.

Brigitte Moser ist Kunsthistorikerin und Archäologin. Sie führt ein Büro für Bauforschung und Kunstgeschichte in Zug. Die Historikerin und Kuratorin Nathalie Büsser arbeitet am Historischen Seminar der Universität Zürich, wo sie zum Thema forschte. Heinz Greter ist Germanist, Kunsthistoriker und Autor. Der Kunsthistoriker Josef Grünenfelder arbeitete als Denkmalpfleger des Kantons Zug.

Die bewegende Geschichte des Zurlaubenhofs

Die Anfänge des Zurlaubenhofs reichen bis ins ausgehende 16. Jahrhundert zurück, als südlich der Stadt Zug ein einfaches Bauernhaus errichtet wurde. Mit der Übernahme des Hofs durch Konrad Zurlauben entwickelte sich dieser im 17. und 18. Jahrhundert zum stattlichen Herrensitz mit Herrenhaus und repräsentativem Garten, Privatkapelle, Pächterhaus, Loggia, noblen Festsälen und Gutsbetrieb samt Umschwung. In ihm manifestiert sich der Repräsentationswille der Zurlauben, die durch Solddienst, Pensionen und Salzhandel eng mit der französischen Krone verbunden waren.


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