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Roter Nagel | Haus am Hubel

In Wolfenschiessen wurde Mitte November der «Rote Nagel» eingeschlagen, eine Aktion der Nidwaldner Sektion des Innerschweizer Heimatschutzes.

Sensibilisierung für Architektur
Der Rote Nagel ist ein Projekt des Schweizer Heimatschutzes. Auch in Nidwalden macht der Rote Nagel bis August 2012 an sechs ausgewählten Orten Station: Mit dem Setzen des übergrossen Nagels werden Merkpunkte unserer Landschaft und Baukultur gekennzeichnet. Der Rote Nagel soll Verborgenes sichtbar machen, Vergessenes in Erinnerung rufen, Hintergründiges in den Vordergrund stellen. Anfang November wurde das «Haus am Hubel» in Wolfenschiessen mit dem Roten Nagel markiert, der einen Monat dort stehen bleibt. Das «Haus am Hubel» ist ein Ersatzbau für ein Gebäude, das rund vierhundert Jahre lang an der gleichen Stelle stand.

Haus am Hubel
An der Setzung des Nagels nahmen zahlreiche Interessierte teil. Die Mundartdichterin Ida Knobel – Bewohnerin des Hauses – trug zum Auftakt in Reimform die Geschichte des Standortes vor. Die Architekten Daniel und Reto Durrer erläuterten danach ihren Neubau – ein Haus mit Holzfassade, angegliedert eine Garage in Sichtbeton. In seiner kantigen Erscheinung spricht das Haus eine heutige Sprache, die sich von den historischen Gebäuden der Umgebung unterscheidet. Doch ist eine Verwandschaft zu den älteren Nachbarhäusern in Form und Funktion auszumachen. Nebst zeitgemässen Annehmlichkeiten war es den Bauherren auch ein Anliegen, dass im neuen Haus wiederum drei Generationen wohnen können, wie es jahrhundertelang Brauch war an dieser Stelle.

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