Eine neue Ausstellung im Salzmagazin des Nidwaldner Museums vermittelt die Meilensteine der Mobilitätsentwicklung, die massgebliche Auswirkungen auf den Kanton und das Leben der Menschen hatten. In einem weiteren Schritt werden die Besuchenden dazu eingeladen, ihr eigenes Mobilitätsverhalten zu reflektieren und spielerisch zu entdecken, wie es sich von anderen unterscheidet. Auch die Zukunft der Mobilität wird behandelt, indem Forschende zu Wort kommen und drängende Fragen beantworten.
Mobilität im Fokus
In Nidwalden eröffnet eine facettenreiche Ausstellung über ein zu wenig beachtet Kernthema: die Mobilität.
Jetzt mal ehrlich!
Die neue Ausstellung im Nidwaldner Museum Salzmagazin beleuchtet ein hochaktuelles, brisantes Thema: Wie hat sich die Öffnung des Kantons, der einst «zwischä See und hechä Bärgä» nur schwer zugänglich war, auf das Leben und die Menschen in Nidwalden ausgewirkt? An verschiedenen Stationen finden die Besucher:innen nicht nur Antworten. Sie werden auch eingeladen, ihre eigenen Gedanken zu formulieren und über das persönliche Mobilitätsverhalten zu reflektieren. «Jetzt mal ehrlich!», fordert die Ausstellung an jeder Station heraus. Denkanstösse vermitteln auch ein Mobilitätsexperte, eine Klimaaktivistin, eine Politikerin und ein Linienpilot. Für die Ausstellung wird das Salzmagazin in den Kanton Nidwalden verwandelt. Über den Renggpass führt der Weg zum Drehkreuz der alten Achereggbrücke und von dort entlang einer nachgebildeten Autobahn zum Seelisbergtunnel, der aus einem begehbaren Reifenstapel besteht. Diese anschauliche Art der Informationsvermittlung wird ergänzt durch zahlreiche spielerische Elemente – ein Papierfliegerwettbewerb (mit Preisen), ein Bremsreaktionsspiel, ein knatterndes Nidwaldner «Teffli» oder die komplette LSE-Modellbahnanlage des Vereins Engelbergbahn.