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Aargau | Beitragsfeier 2010

Berlin, London, Paris und Salvador da Bahia: Das Aargauer Kuratorium vergibt seine begehrten Auslandateliers. Begleitet von attraktiven, witzigen Videos von Rafael Sommerhalder.

Zum vierten Mal vergab das Aargauer Kuratorium seine fünf Auslandateliers. In diesem Jahr bewarben sich 48 Kunstschaffende aus den Sparten bildende Kunst, Literatur, Musik und Theater. 15 Kunstschaffenden wurde ein 3- bzw. 6-monatiger Atelieraufenthalt in Berlin, London, Paris und Salvador da Bahia zugesprochen. Für die Dauer ihres Aufenthaltes erhalten die Gewinner monatlich CHF 3’000.

Die Jury setzte sich aus den Fachgruppenvorsitzenden des Aargauer Kuratoriums zusammen: Eva Bechstein (Bildende Kunst), Fridolin Stähli (Literatur), Beat Blaser (Musik) und Luigi Archetti (Film). Entscheidungskriterien über den Erhalt der Ateliers waren die individuelle Motivation der Kunstschaffenden, der Stand der künstlerischen Entwicklung und daraus abgeleitet die Erwägungen darüber, ob der Aufenthalt eine weitere Entfaltung des künstlerischen Schaffens bewirken würde.

Nebst den Auslandateliers verlieh das Aargauer Kuratorium auch Werkbeiträge. 18 Kunstschaffende aus den Bereichen bildende Kunst, Film, Literatur, Musik und Theater erhielten einen Beitrag zwischen CHF 20’000 und 30’000.

Das Jahr 2010 war das Jahr mit auffällig vielen Ateliervergaben und eher wenigen Werkbeiträgen. Neu in diesem Jahr sind auch die Richtlinien des revidierten Kulturgesetzes, bei dem der Bürgerort als alleiniges Zulassungskriterium wegfällt. Diese Öffnung soll eine spannende Auswahl ermöglichen, die den Jurierungsprozess zwar nicht erleichtert, aber belebt und neue Vergleiche zulässt

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