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Zuger Werkjahr 2015 | Andreas Grosz

Der Autor und Verleger Andreas Grosz erhält das Zuger Werkjahr 2015 für ein ambitioniertes Buchprojekt: Es thematisiert seine intensiven Jahre als Autor und Verleger im Urner Bergdorf Unterschächen.

Das Zuger Werkjahr 2015
Das mit 50 000 Franken dotierte Zuger Werkjahr geht an den Schriftsteller und Verleger Andreas Grosz. Er möchte damit einen Roman verwirklichen, dem ein biografisch realer Lebensabschnitt zugrunde liegt. Grosz lebte zehn Jahre im Urner Bergdorf Unterschächen in einem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Bauernhaus. Im Roman geht es um das Leben in der kleinen Dorfgemeinschaft, die Versuche des Protagonisten, Fuss zu fassen, sich heimisch und heimatlich zu machen. Gegenstand ist ein sehr genau reflektierter Selbstversuch.

Eigene Erzählweise
Die Fachjury würdigt Andreas Grosz als Autor, der seine eigene Erzählweise behauptet. Er hat das Eigenleben eines von der heutigen Welt merkwürdig weit entfernten Ortes aufgezeichnet. Er hat hingehört und die Sprache dieser Landschaft festgehalten: das vertraut Klingende und das Fremde. Andreas Groszs Texte überzeugen durch die solide, plastische Erzählweise und die schnörkellose Prosa. Einzelne Textstellen sind aber ungleich poetisch und haben häufig den Charakter von Aphorismen.

Andreas Grosz
Andreas Grosz ist 1958 in Luzern geboren und wohnte von 1965 bis 2000 im Kanton Zug. Seit seinem Abschluss als Übersetzer an der Dolmetscherschule Zürich widmet er sich kontinuierlich dem schriftstellerischen Arbeiten. Es wurden bereits diverse Reportagen, Erzählungen, Gedichte und Bücher von Andreas Grosz publiziert. 2006 gründete er den Verlag «pudelundpinscher» zusammen mit Beatrice Maritz. Zuletzt ist von ihm das Buch «Der Zwilling unter dem Kirschbaum» (2013) erschienen.

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