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Waren Sie schon mal im Römer Zoo?

Pascal Janovjaks Roman über einen Zoo, die Faszination für einen Ameisenbär und uns Menschen, die Tiere für unsere eigenen Sehnsüchte missbrauchen.

Der Autor und Literaturkritiker Beat Mazenauer bespricht in drei Minuten in seinem aktuellen Videoessay, dem 39. seiner Art, das Buch «Der Zoo in Rom» von Pascal Janovjak.

Pascal Janovjaks Roman ist eine aussergewöhnliche Zeitreise durch das 20. Jahrhundert. Er verstrickt seine Figuren in ein kurzweiliges Abenteuer, das nicht nur die Bedeutung des Zoos in unterschiedlichen politisch-kulturellen Kontexten, sondern auch das Verhältnis der Menschen zu Tieren spiegelt.

Der Zoo in Rom | Synopsis

Roms Zoo wurde 1911 mitten in der antiken Stadt eingeweiht. Entworfen hatte ihn Carl Hagenbeck, der berühmte deutsche Tierhändler. Dieser besondere Ort wird später so schillernde Figuren wie Mussolini, den Schah von Persien, Salman Rushdie oder zahlreiche Filmschauspielerinnen anziehen. – Kurz vor seinem hundertsten Geburtstag hat der Zoo viel von seinem einstigen Glanz verloren. Die neue Kommunikationschefin Giovanna soll für den Park eine PR-Strategie entwerfen, als sie dem algerischen Architekten Chahine begegnet, der auf geheimnisvoller Mission in Rom ist. Beide teilen die Faszination für einen Ameisenbären, den letzten Vertreter seiner Art, der das Objekt der eifersüchtigen Fürsorge eines ehrgeizigen Tierarztes und eines Wärters kurz vor der Pensionierung ist.

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