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Portrait | Bettina Spoerri

Nur ein Büchernarr zu sein reicht nicht aus um den Arbeitsalltag der Bettina Spoerri bewältigen zu können. Als Leiterin des Aargauer Literaturhauses, Buchautorin und Zeitungsredakteurin hat sie sich mit Leib und Seele der Literaturwelt verschrieben.

Sich von der Realität wegbeamen
Bettina Spoerri leitet das Aargauer Literaturhaus und hat 2013 hren ersten Roman «Konzert für die Unerschrockenen» veröffentlicht. Dazu schreibt sie Filmrezensionen für die NZZ. Dass die belesene Frau ihr Leben der Literatur und dem Schreiben widmet, ist auf ihre Kindheit zurückzuführen: «In andere Welten abzutauchen, sich von der Realität wegbeamen zu können, das hat mich schon sehr früh geprägt, nicht weniger als das Lesen an sich». So die Autorin über den Anfang ihrer Schreibkarriere.

Von Kindheitserinnerungen inspiriert
Die Kindheitserinnerungen haben besonders auch ihren ersten Roman geprägt, wo es um zerrüttete Familiengeschichten geht, die teils fiktiv sind und teils auf wahren Begebenheiten beruhen. Nach der Veröffentlichung von «Konzert für die Unerschrockenen» scheint die Autorin auf den Geschmack gekommen zu sein, denn der zweite Roman ist bereits in Arbeit. Dabei lässt sich Bettina Spoerri ebenfalls von der Kindheit inspirieren. Die Geschichte ihrer manisch depressiven Mutter soll das Hauptthema sein.

Der zweite Roman
Man kann also auf ein weiteres feinfühliges Werk gespannt sein. Ein neuer Roman von einer Autorin, die schon als Kind ihre Wahrnehmungen zu Papier brachte, von einer Redakteurin, die jahrelang für verschiedenste Zeitungen schrieb, und schliesslich von einer Literaturwissenschaftlerin, die sich aktiv für die Literaturvermittlung einsetzt.

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