«Ein junger Mann mit schlechtem Marketingjob» – so heisst es im Klappentext von Sagal Maj Čomafais erstem Buch «Fast nichts all inclusive» (Verlag Die Brotsuppe). Die Geschichten sind aus dem Leben gegriffen und spiegeln die Erfahrungen des jungen, mehrsprachig aufgewachsenen Innerschweizers wider. In seinem Debüt erzählt der aus Stans stammende Nachwuchsschriftsteller von Arbeit, Stillstand und leiser Selbstironie.
Literatur zum Jahreswechsel
Ein Rückblick auf den «Literatischen Silvester» im Chäslager Stans und die erste Nidwaldner Lesung des Nachwuchsautors Sagal Maj Čomafai
Literatischer Silvester 2025
Der diesjährige «Literatische Silvester» bot ein vielseitiges, mehrsprachiges Programm. Der in Stans geborene Autor Sagal Maj Čomafai stellte sein Debüt «Fast nichts all inclusive» (Verlag Die Brotsuppe, 2025) vor und näherte sich mit lakonischem Humor und subversiven Fragen Themen wie Identität, Europa und Integration. Das Duo NOMI-NOMI mit Noëlle Revaz und Michael Stauffer setzte sich in einem lebhaften Lese-Spektakel mit den Möglichkeiten und Grenzen der Zwei- und Mehrsprachigkeit auseinander und überschritt spielerisch sprachliche Grenzen. Musikalisch-literarische Akzente setzte das Ensemble CHOUK mit dem Konzert Chouk. Gemeinsam mit der Schriftstellerin Marlène Mauris verbanden die Musiker:innen im frankoprovenzalischen Patois von Evolène traditionelles Liedgut mit zeitgenössischer Poesie und entwarfen eine poetische Erzählwelt aus dem Val d’Hérens.
(Textgrundlage: Literatischer Silvester)