Bücher

Lernen sie die Kommissarin Sarah Conti kennen, die Zürcher Miss Marple.

Im Sommer liess Krimi-Autor Fabio Lanz einem Anwalt das Herz rausreissen. Diesen Winter kommt eine aufmüpfige Kulturjournalistin zu Tode.

Fabio Lanz hat mit dem ersten Fall seiner eigenwilligen Zürcher Kommissarin Sarah Conti bereits ein Statement gesetzt. In «Ein kaltes Herz» untersuchte sie den Mord eines stadtbekannten Anwalts, der in dubiose Machenschaften einer geheimnisvollen Bruderschaft verstrickt war. In seinem zweiten Buch «Das Fallbeil», das im Januar 2023 herauskommt, erwischt es eine unbeliebte Kulturjournalistin, die im Kunsthaus durch ein Ausstel­lungsstück grausam zu Tode kommt.

Der Verlag hält sich sehr bedeckt, was Ihre Biografie betrifft. Sie schreiben unter dem Pseudonym «Fabio Lanz». Warum haben Sie sich dafür entschieden?: «Wissen Sie, man steht als Autor heute oft unter ziemlichem Stress, was die Öffentlichkeit betrifft. Die Neugier kann sehr stark werden. Das ist dann für die Arbeit nicht nur gut. Ich bin eigentlich ein eher ein ruhiger Typ. Wenn das Pseudonym mal auffliegen sollte, ist das ok. Aber vorerst lebe ich wie Diogenes in seiner Tonne.»

Fabio Lanz, (Pseudonym) geboren in Zürich, durchlief eine Karriere in diversen Tätigkeiten, bevor er das Schreiben entdeckte. Da­bei entwickelte sich sein Blick für das Schöne und das Böse. Der Autor (oder ist es eine Autorin) lebt in Zürich und in der Provence. Der erste Band der Zürich-­Krimi­reihe «Ein kaltes Herz» erschien 2021 im Verlag Kein & Aber.

Das erste Buch: Ein kaltes Herz

Sarah Conti ist Spezialistin für besondere Mordfälle und die Beste auf ihrem Gebiet. Doch als die Ermittlerin in einer stürmischen Oktobernacht ins gediegene Zürcher Seefeld gerufen wird, findet sie eine Leiche vor, wie sie noch keine gesehen hat: Dem Opfer wurde das Herz herausgerissen. Als stadtbekannter Anwalt des Zürcher Establishments hatte sich das Opfer nicht nur Freunde gemacht – doch wer hatte ihn derart gehasst? Wo eben noch das Licht des Wohlstands und der Dekadenz zu glänzen schien, enthüllen die Ermittlungen nach und nach ein düsteres Netzwerk aus Gewalt, Lügen und gefährlichem Gedankengut, in das der Tote bis zum Hals verstrickt war. Für Sarah Conti und ihr Team beginnt ein steiniger Ermittlungsweg, denn neben der besseren Gesellschaft tritt auch eine geheimnisvolle Bruderschaft auf den Plan, die ihre Machenschaften um jeden Preis verborgen wissen will.

Vorfreude auf den zweiten Fall: Das Fallbeil

Nach der Vernissage einer Ausstellung über die Kunst nordkoreanischer Dissidenten wird im neuen Chipperfieldbau des Zürcher Kunsthauses die Leiche einer Frau entdeckt. Die Mordwaffe: ein provokantes Kunstwerk. Das Mordopfer: eine scharfzüngige Kulturjour­nalistin, die sich mit ihrer Arbeit mehr Feinde als Freunde machte. Die Tat: eine beinahe künstlerisch inszenierte Hinrichtung. Je tiefer Sarah Conti in das Labyrinth der mögli­chen Täter eintaucht, desto verwirrender wer­den die Spuren. Auf der Suche nach dem Mörder gerät die Kommissarin in eine Welt, in der Geld und Schweigen unheilige Allianzen eingehen.

Simmen | «Ein kaltes Herz»

«Fabio Lanz gelingt ein wunderbarer, feingeistiger Roman, der durch eine ganz besondere Ermittlerin vor der beeindruckenden Kulisse Zürichs zu überzeugen weiss.» – Krimi Couch | «Spannend, dramaturgisch gut gebaut und mit einer sympathischen Kommissarin als Protagonistin.» – Berliner Morgenpost | «Eine atemlose Jagd auf der Suche nach Wahrheit.» – Maxi | «Eine Krimiserie, die bis in den hintersten Winkel Zürich-Atmosphäre atmet.» – NZZ Bücher am Sonntag

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