Wasser, Wandel und Transformation erscheinen in der Ausstellung «Fluss(ab)Fluss» als leitende Motive, die von etablierten Kunstschaffenden aus der Zentralschweiz interpretiert werden. Ihre Arbeiten reflektieren Bewegung und Veränderung als konstante Kräfte des Lebens. Gleichzeitig thematisieren sie das Element Wasser, das in der Region allgegenwärtig ist: inspirierend und lebensspendend, aber auch bedrohlich.
Wasser im Fokus des künstlerischen Schaffens im Museum Bruder Klaus
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Naturgewalt und Lebensgrundlage: Kunstschaffende setzen sich mit den Transformationen des Wassers und den Folgen menschlicher Kontrolle auseinander.
In den historischen Räumen des Museums und im Garten zeigt «Fluss(ab)Fluss» Arbeiten von Judith Albert, Donato Amstutz, Sandra Boeschenstein, Roman Britschgi, Jul Dillier und Arthur Fussy, Barbara Gut, Moritz Hossli, Christian Kathriner, Marie-Cathérine Lienert und Kurt Sigrist. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Verein «Kulturlandschaft – Landschaft und Kultur in Obwalden».
Fluss(ab)Fluss
Die Werke der 11 Kunstschaffenden zeigen Kreisläufe, Eingriffe und Brüche und machen sichtbar, was oft unbeachtet bleibt. Es entsteht ein vielschichtiger Blick auf ein Element, das Leben ermöglicht und zugleich fragil geblieben ist. Die Ausstellung entsteht in enger Verbindung zum Buch «das Unerwartete», das 2026 erscheint und den Blick sowohl auf das Hochwasser 2005 als auch auf ein zentrales Infrastrukturprojekt lenkt: den sechs Kilometer langen Hochwasser-Entlastungsstollen zwischen Sachseln und Alpnach. Die Publikation breitet aber nicht nur Fakten aus, sondern sucht über verschiedene Beiträge die kulturelle und künstlerische Auseinandersetzung mit Naturereignissen. Kunstschaffende, die sich für das Buch intensiv mit dem Thema beschäftigt haben, präsentieren in «Fluss(ab)Fluss» mehrheitlich neue Arbeiten – als räumlich-sinnlich erfahrbare Übersetzung der Buchinhalte.
