Das Porträt, das Gustav Klimt von «Fritzi» machte ziert das Cover.

Verlag Kremayr & Scheriau | Vom Modell zur Galeristin: Friederike Beer-Monti und ihre Maler

Vom Modell Klimts und Schieles zur Galeristin: die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau

Friederike «Fritzi» Beer-Monti kannte sie alle: Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Willem de Kooning, Louise Nevelson und viele mehr. Margret Greiner zeichnet in «Ich will unsterblich werden!» das aufregende Leben der Wienerin nach, die sich vom Modell zur einflussreichen Galeristin hocharbeitete. ACHTUNG FELIX: Sperrfrist: 25.9.2019, Verlag Kremayr & Scheriau)

Modell zur einflussreichen Galeristin

In den 1920er Jahren betritt Friederike Maria Beer (1891-1980) die Wiener Kunstszene. Die Tochter einer Barbesitzerin arbeitet als lebendes Modell für die Kleider der «Wiener Werkstätte». Bald verliebt sie sich in den Industriellensohn und Maler Hans Böhler, dem sie auch Modell steht. Durch ihn lernt sie Schiele, Klimt, Kokoschka und Co. kennen, von denen sie ebenfalls porträtiert wird. Es ist jedoch ein italienischer Kapitän, Emanuele Monti, der Friederikes Herz erobert und dem sie bis nach Italien folgt. Auf einer kleinen Insel im Golf von Neapel wird es ihr allerdings bald zu eng. Nach einer Begegnung mit Hugh Stix beschließt sie, Mitte der 1930er Jahre in die USA auszuwandern. In New York leitet sie die von Stix gegründete «Artists’ Gallery». Als Galeristin entdeckt und fördert sie nicht nur Künstler*innen wie Willem de Kooning, Louise Nevelson und Ad Reinhardt, sondern unterstützt auch österreichische Kunstschaffende wie Max Oppenheimer bei der Emigration in die USA. «Ich will unsterblich werden!» ist ein Zeitdokument und Künstlerpanorama von der Wiener Moderne bis in die 1960er Jahre.

Zur Autorin

Margret Greiner studierte Germanistik und Geschichte und gab ihre Liebe zu beiden Fächern viele Jahre an Schulen in Deutschland, China und Israel weiter. Sie verfasste bereits Romanbiografien zu Charlotte Salomon (2017), Emilie Flöge (2014, bei K&S erschienen) und Margaret Stonborough-Wittgenstein (2018, ebenfalls bei K&S erschienen).

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