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Ursula Palla | Portrait

Wirklichkeit und Künstlichkeit: wie vermischen sich die beiden, inwiefern sind sie voneinander abhängig? In den Arbeiten der Zürcher Künstlerin Ursula Palla wird das Menschsein hinterfragt und in Form eindrücklicher Videoinstallationen wiedergegeben.

Ursula Palla (*1961 in Chur) lebt und arbeitet in Zürich und ist seit 20 Jahren in zahlreichen Ausstellungen und an Videofestivals im In- und Ausland vertreten. Sie arbeitet vorwiegend mit dem Medium Video und setzt sich in raumgreifenden Installationen und Objekten mit den Themen Projektion, Wirklichkeit und Konstruktion auseinander. Einzelausstellungen im Bündner Kunstmuseum Chur 2008, Galerie cart Bregenz/A 2006, Kunstraum Walcheturm Zürich 2004, ForumVebikus Schaffhausen 2002 und im kleinen Helmhaus Zürich 1999.

Videoinstallationen
In der bildnerischen Tradition von Stillleben und Landschaftsbildern, die auch als Sinnbilder angelegt sind, stehen ihre digitalen Collagen. Im Fokus ihrer künstlerischen Position steht die Entwicklung von Bildern, die im individuellen wie im kollektiven Bewusstsein Komplexität und Fragilität der Gegenwart repräsentieren können. Ihre Bildinhalte sind künstliche Naturen, die formal als romantisches Moment, Paradies oder Idealzustand erscheinen. Bei genauerer Betrachtung zerfällt der schöne Schein an der Widersprüchlichkeit der Details.

Aktuelle Ausstellungen
Zurzeit sind Arbeiten von Ursula Palla an der Ausstellung «Säen, ernten, glücklich sein» im Fontanapark in Chur sowie an der Ausstellung «ein Haus ist ein Haus ist ein Haus» in der Villa Renata in Basel zu sehen.

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