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Ausstellung «Pearlie Frisch: Unmittelbare Ferne» im Singisen Forum, Muri (AG) | © Pearlie Frisch

Singisen Forum Muri | Pearlie Frisch: Unmittelbare Ferne

Die Ausstellung gibt erstmals einen vertieften Einblick in das aktuelle Schaffen der im Freiamt aufgewachsenen Pearlie Frisch.

Der Ausstellungstitel – «Unmittelbare Ferne» – stammt von Pearlie Frisch selbst. Er gibt einen ersten Hinweis auf die Themen, mit denen sich die Künstlerin auseinandersetzt. Die beiden Begriffe stehen in einem gegenseitigen Spannungsverhältnis: Unter dem «Unmittelbaren» stellen wir uns zumeist etwas «Naheliegendes» vor, während wir bei «Ferne» eher an etwas «Nicht-Fassbares» und vielleicht sogar an etwas «Nicht-Gegenwärtiges» denken.

Pearlie Frisch ist die Gewinnerin des 2019 erstmals von der Josef Müller Stiftung Muri ausgerichteten «Mathilde-Müller- Preis für Kultur im Freiamt». Die 1986 geborene, in Sarmenstorf aufgewachsene, u.a. in London ausgebildete Künstlerin ist heute in Zürich, Luzern und in aller Welt tätig.

Ausstellung im Schwebezustand
Die in der Ausstellung präsentierten Werke sind speziell für die räumliche Situation des Singisen Forums geschaffen oder adaptiert worden. Unter dem Titel «Unmittelbare Ferne» verleiht Pearlie Frisch dem Ausstellungsort eine ganz eigene Stimmung. Sie verbindet die Zeiten, das Innen und das Aus­sen, mit ihren Schwebezuständen vermag sie gleichsam aus der Ruhe heraus eine Spannung zu erzeugen. Im Aussenraum des Singisenflügels ist die Plakatarbeit «Öffentliche Hand» zu sehen. Sie nimmt die Ausstellunsgsthematik auf und vollzieht das wechselseitige Spiel von Vereinnahmung gleichsam mit einem Augenzwinkern.

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