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Regionale 10

Die grenzüberschreitende Kunstschau Regionale 10 vereint 220 Künstler in 15 verschiedenen Institutionen. art-tv.ch hat sich im Kunsthaus Baselland und im Palazzo umgesehen.

Seit zehn Jahren verbindet die Regionale drei Länder und ganz unterschiedliche Häuser für Gegenwartskunst. 15 Institutionen, die sich jeweils zum Jahresende für eine trinationale Leistungsschau zusammenschliessen: Das geht nicht ganz ohne Reibungen, verlangt ein feines Gespür und viel guten Willen von allen Partnern. Doch das Resultat zeigt: Grenzüberschreitende Kooperationen können nicht verordnet werden, sie entstehen in der konkreten Zusammenarbeit von Kunst- und Kulturschaffenden und Institutionen. Die Regionale lebt von der gemeinsamen Praxis und der sorgfältigen Suche nach neuen Ideen. Behutsam gewachsen, bietet die erfolgreiche Initiative eine attraktive Plattform für Hunderte von Künstlerinnen und Künstler der Region. Und das Schöne dabei: Der Erfolg beim Publikum ist beachtlich, es geht mit, über die Landesgrenzen, und das mit wachsendem Interesse.

Kunsthaus Baselland Regionale 10
Beim Sichten der Dossiers fanden wir einerseits Künstler, welche ihr Augenmerk auf die formalen Charakteristika von Innenräumen richten, indem sie Säulen verändern, Gebäude abbilden oder Architekturelemente abstrahieren. Andererseits waren Werke zu entdecken, welche die soziale Konnotation unserer Umwelt untersuchen, mit der An- bzw. Abwesenheit des menschlichen Körpers spielen oder die Brüchigkeit von Erinnerungsräumen erforschen.

Kunsthalle Palazzo Regionale 10
In Wonderland ist mehr eine Szenerie als eine übliche Ausstellung, die eigens für die Räume in der Kunsthalle Palazzo konzipiert wurde. Es wird eine Passage inszeniert, welche in Anlehnung an Alices Märchenwelt Themen der Veränderung/Verwandlung aufgreift und physisch, sinnlich erlebbar macht. Gespielt wird zum einen mit dem Ort, der Kunsthalle, die «Palazzo» heisst und kein solcher ist, zum anderen mit unseren Blickeinstellungen und Wirklichkeitsbezügen. In Wonderland ist letztendlich eine Huldigung an den künstlerischen Schaffensprozess, der grundsätzlich von Transformation, von der Verschiebung von Diesseitigem in Artifizielles, bestimmt ist.

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