«Alsacienne» des französischen Fotographen Adolphe Braun.

Musée Unterlinden, Colmar | Das Fotografische Abenteuer | Adolphe Braun

Adolphe Braun war einer der einflussreichsten französischen Fotografen des 19. Jahrhunderts. Diese Retrospektive bietet einen umfassenden Überblick über sein Werk, illustriert durch Originaldrucke, von denen viele zum ersten Mal ausgestellt werden.

Vom Aufkommen des Seriendrucks geprägt
Der Fotograf Adolphe Braun (1812-1877) richtete seine Arbeit auf verschiedene Themen und Formate aus und arbeitete zu einer Zeit, die vom Aufkommen des Seriendrucks und der Verbreitung technischer Prozesse geprägt war. Das Haus Braun & Cie, das er im Elsass gründete, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als wegweisendes Fotounternehmen und als eines der produktivsten seiner Zeit anerkannt. In einem grossen Katalog verkaufte es seine Drucke in Europa und Nordamerika: Blumenstillleben, Alpenlandschaften, Stadtansichten, Panoramen, Tierportraits und Architekturstudien, Reproduktionen berühmter Kunstwerke…

Enge Beziehung zu grossen Kunstschaffenden seiner Zeit
Dank etwa 20 Gemälden und Drucken von grossen Künstler*innen wie Claude Monet, Gustave Courbet, Eugène Fromentin, Jean-Jacques Henner oder Rosa Bonheur konzentriert sich die Ausstellung auf die enge Beziehung zwischen Brauns Fotografie und der Welt der bildenden Kunst. Die Präsentation des fotografisches Materials der grossen französischen fotografischen Sammlungen erinnert an die Bedeutung des technischen Fortschritts – ebenso wie die Negative auf Glasplatten aus der historischen Sammlung der Braun-Gesellschaft, die vom Musée Unterlinden und dem Department du Haut-Rhin aufbewahrt werden.

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