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Mensa Löwenscheune | Wettingen

Umbau der historischen Löwenscheune und neuer Erweiterungsbau mit vorgehängter Blätter- und Blütenfassade aus Aluminium vom Bieler Architektenteam :mlzd

Die Kantonsschule auf der Limmathalbinsel in Wettingen ist in den altehrwürdigen Gemäuern des Klosters untergebracht. Seit Kurzem bereichert indes ein geheimnisvolles schwarzes Haus das Ensemble an idyllischer Lage. Der vollständig mit Aluminiumplatten eingekleidete Anbau setzt eine Zeilenbebauung mit ehemaligem Wohnhaus und Scheune fort. Aus der Ferne erscheint er scharf geschnitten und abstrakt, beim Näherkommen zeigt das dunkle Gewand sein All-over-Ornament: eingestanzte Blüten- und Blattmotive, die der Künstler Roland Herzog gestaltet hat. Hinter der dünnen Hülle verbergen sich Küche, Essensausgabe, Lagerräume und Anlieferung für die neue Mensa der Kantonsschule. Ein freitragender Betontisch in der umgebauten Scheune unterteilt den Raum dort in zwei voneinander unabhängige Geschosse: unten die Cafeteria, oben im prächtig renovierten Dachstuhl die Mensa für die gemeinsamen Mittagessen. Über einige wenige Öffnungen in der Giebelwand sind Alt- und Neubau miteinander verwoben; im Inneren ist der Kontrast jedoch weit weniger stark ausgeprägt als aussen. Text: Caspar Schärer

Aus einem zweistufigen Auswahlverfahren wurden aus insgesamt 72 Bewerbungen sechs Architekturbüros für den Studienauftrag ausgewählt. Den Zuschlag bekam das 1997 gegründete Bieler Architekturbüro :mlzd. Diese kryptische Abkürzung steht für das Motto der Kreativen, das da lautet: „mit liebe zum detail“.

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