Ausstellungen
Maura Wittmer, After Breakfast (2020), 40x60cm, Fotografie

MAGMA Triennale | Sense and Sensibility

Sinnlich malerischer Output in seiner ganzen Vielfalt, das bietet das Kunstevent in Stansstad (NW).

Die dritte Triennale präsentiert sich mit dem Konzept «Sense and Sensibility – Sinn und Empfindung». Der künstlerische Prozess, spezifisch in der Malerei, lebt von der Dualität zwischen Verstand und sinnlicher Intuition. MAGMA#3 versucht die zum Teil kontroversen Strategien der verschiedenen Persönlichkeiten der Künstler*innen aufzuzeigen. Die Ausstellung findet in der SUST statt, erstreckt sich über drei Etagen sowie unter dem Titel «Parcours» über Einzelpositionen im öffentlichen Raum.

Zentralschweizer Positionen
Die Betrachter*innen treffen auf eine Auswahl von unterschiedlichen Positionen, die schon lange erprobt oder noch relativ jung sind. Die Gemeinsamkeit liegt in der existenziellen Ernsthaftigkeit und dem künstlerischen Antrieb. Die neun präsentierten Künstler*innen sind dabei alle mit der Zentralschweiz verbunden: Kyra Tabea Balderer, Heini Gut, Jennifer Kuhn, Paul Lussi, Peter Roesch, Marco Russo, Rahel Scheurer, Henri Spaeti und Maria Zgraggen. Und für den Parcours werden vier weitere Positionen präsentiert ALMA, Marco Baltisberger & Timo Ullmann, Roger Holliger und Maura Wittmer.

Im Spannungsfeld
Die Ausstellung stellt die unterschiedlichen Vorgehensweisen, von konzeptueller bis zur prozessorientierten Malerei, einander gegenüber und setzen die Betrachter*innen dem Spannungsfeld von Sinn und Empfindung aus, in der Hoffnung, Präferenzen auszuloten und neue Erkenntnisse zu gewinnen. MAGMA#3 versucht somit eine Grundspannung unserer Zeit aufzuzeigen, denn gerade in dieser aktuellen Zeit ist die Suche nach dem Sinn und der Wahrheit allgegenwärtig. Schon Theodor W. Adorno hatte in in seinen Schriften festgestellt «Kunst ist die Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.». Die präsentierte Kunst versucht dazu anzuregen, gesamtgesellschaftliche Ereignisse durch kritische Rezeption differenzierter und anhand des eröffneten Spektrums zwischen Sinn und Empfindung wahrzunehmen.

Textgrundlage: MAGMA Triennale

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