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Kunsthaus Zug | «Wien zu Europa - Klimt und Schiele zu Léger und Klee in der Sammlung»

Hier Klimts blumige Traumwelt, dort Bilder von Furcht und Hässlichkeit - in Zug zeigt eine Ausstellung verschiedene Tonalitäten der Wiener Moderne.

Das Kunsthaus Zug holt Schätze aus der Sammlung ans Licht. Gezeigt wird die moderne Wiener Welt vor und während des Ersten Weltkrieges. Zu sehen sind dabei auch neue Errungenschaften des Museums. Neben bekannten Vertretern wie Klimt, Schiele und Macke, können dabei auch unbekanntere Künstler*innen dieser Zeit des Wandels entdeckt werden.

Leuchtende Landschaften, blühende Gärten
Die Wiener Moderne in Aufbruch- und Untergangsstimmung. Motive: Silber, Schmuck und Keramik, leuchtende Landschaften und blühende Gärten. Das exotische Fest der Farben eines August Macke. Die Schönheit einer Traumwelt von Gustav Klimt. Gezeigt wird auch der Mensch in seiner Brüchigkeit, im «Gruppenbildnis mit Arnold Schönberg» von Richard Gerstl beispielsweise, im Expressionismus von Egon Schiele oder von Ernst Ludwig Kirchner. Da machen sich Furcht und Hässliches breit.

Erstmals öffentlich gezeigt
Einige der gezeigten Werke stammen aus der Sammlung der Stiftung Kamm. Ihr gehört gemäss Kunstmuseum Zug die bedeutendste Kunstsammlung der Wiener Moderne ausserhalb Österreichs in Europa, dazu kommen Werkgruppen des französischen Kubismus und des deutschen Expressionismus. Die Stiftung wurde 1998 gegründet und hat ihre Bestände als Dauerleihgabe ins Kunsthaus Zug gegeben.

Neuzugänge der Sammlung
Auch neuen Errungenschaften in der Sammlung des Hauses soll Raum gegeben werden: Einerseits ist das eine Auswahl von rund vierzig Arbeiten von Gustav Klimt, Egon Schiele und Alfred Kubin, die das Kunsthaus Zug von der Zürcher Stiftung Werner Coninx neu als Dauerleihgabe erhalten hat. Zum anderen das Oeuvre des hervorragenden amerikanisch-österreichischen Universalkünstlers Friedrich Kiesler (1890 – 1965).

20-jähriges Bestehen
Die Stiftung Sammlung Kamm feiert im selben Jahr ihr zwanzigjähriges Bestehen, in dem sich die Todestage von Gustav Klimt und Egon Schiele zum hundertsten Mal jähren. Von beiden sind grosse Werkgruppen zu sehen. Auch den Designer und Künstler Koloman Moser und den Architekten Otto Wagner, die ebenfalls vor hundert Jahren starben, will das Kunsthaus Zug in der grossen Sammlungsschau vorstellen.

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