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Kunsthaus Baselland | Danke, Fast, Müller

Mit Wettbewerb - Das Kunsthaus Baselland zeigt zu Jahresbeginn drei unterschiedliche künstlerische Positionen, ein Besuch, der sich sicher lohnt...

Raphael Danke (geb. 1972 in Aachen, lebt in Berlin) zeigt im Kunsthaus Baselland seine erste institutionelle Einzelausstellung.Unter dem Titel „Filer à l’anglaise“ – dem französischen Ausdruck, welcher das diskrete Verabschieden meint, ein Verschwinden ohne sich zu bedanken und ohne den Abschied kundzutun (im Englischen „Take a french leave“ bezeichnet) – zeigt Raphael Danke eine Reihe von Collagen, Skulpturen und Installationen.
Omer Fast (geb. 1972 in Jerusalem) zählt zu den herausragendsten Film- und Videokünstlern der letzten Jahre. Der Künstler, welcher seit 2001 in Berlin lebt, ist u.a. durch Ausstellungen im Carnegie Museum of Art in Pittsburgh, im Museum of Art in Indianapolis und im MUMOK (Museum für Moderne Kunst) in Wien bekannt geworden. Der Künstler untersucht in seinen Einkanal- und Mehrfachprojektionen die Transformation von Erfahrungen in Erinnerungen und Erzählungen. Dabei unterläuft er die Logik der linearen Erzählung und lotet aus, wie Geschichten zu solchen werden und wie sie innerhalb ihrer Entstehung Veränderungsprozessen unterworfen sind.
Kaspar Müller (geb. 1983 in Schaffhausen, lebt in Basel) zählt zu jenen jungen Künstlern, die bereits kurz nach Vollendung ihres Studiums mit einer regen Ausstellungstätigkeit auffallen. Müller hat an der HGK Basel sein Diplom im Jahre 2006 abgeschlossen und war bisher v.a. im Zusammenhang mit den Ausstellungen um den Off-Space Vrits in Basel tätig. Unter dem Titel „Bias“ zeigt Müller seine erste institutionelle Einzelausstellung. Die Bedeutung des englischen Wortes „Bias“ umschreibt eine relativ grosse Interpretationsbreite: Von „Vorliebe“ oder auch „Neigung“ bis hin zur mathematischen „Verzerrung“ bzw. „Abweichung“ reicht der inhaltliche Spielraum. Kaspar Müller stellt damit seine Ausstellung unter einen Titel, welcher die permanente Überprüfung des Gesehenen und Erlebten geradezu herausfordert.

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