Kunsthalle Arbon | BGL «Mini-Zeitgeist»

Aufregender Parcours aus Alltagsgegenständen und komplexen Installationen

Das Künstlerkollektiv BGL aus Kanada sorgte auf der Biennale von Venedig 2015 für viel Aufmerksamkeit. Eine Ausstellung in der Kunsthalle Arbon macht die Werke von Jasmin Bilodeau, Sébastien Giguère und Nicolas Laverdière nun erstmals dem Schweizer Publikum zugänglich.

Denkanstösse
BGL sind bekannt für ihre Objekte und Installationen, die von der Lust am spielerischen Experiment zeugen und mit Schalk auf globale gesellschaftliche und ökonomische Zusammenhänge verweisen. Für die Kunsthalle Arbon haben sie einen Parcours entwickelt, der mit älteren und vor Ort neu entstehenden Objekten Kostproben ihres Schaffens bietet. Wer will, kann einen Zug nehmen von der riesigen Shisha, die in Form eines alten Autos daherkommt. Man staunt, was sich mit rund 400 Pizzakartons sonst noch machen lässt, ausser die italienische Speise vom einen zum anderen Ort zu transportierten. Oder man wechselt zwischen den Extremen eines simulierten Lagerfeuers und einer künstlichen Eislandschaft. All diese «Stationen» werden durch einen Deckeneinbau theatralisch inszeniert, der das bestehende Oberlicht in «Spotlights» verwandelt. So führt «Mini-Zeitgeist» die Besucher*innen zu Erlebnissen von unterschiedlicher Qualität und liefert Denkanstösse zu Themen wie Konsumkultur, Erlebnis- und Spassgesellschaft, Natur und Künstlichkeit.

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