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Designerin Ly-Ling Vilaysane ist auch auf der «in&out» vertreten. Bekannt wurde sie einem breiten Publikum durch den Dokumentarfilm «Ly-Ling und Herr Urgesi».

«in&out» | Messe für Schweizer Design

Die Designmesse «in&out» ist eine feste Grösse in der einheimischen Design-Szene. Neu findet sie jetzt in der Aarauer Aeschbachhalle statt.

Die wichtigste Messe für Schweizer Design macht Ende Oktober wieder Halt in Aarau. Wegen des Umbaus der Alten Reithalle gastiert die «in&out» für nie nächsten zwei Ausgaben in der neuen Aeschbachhalle. Der temporäre Umzug in dieses architektonische Schmuckstück verspricht zusätzliche Design-Erlebnisse für das Publikum.


Neulinge, Preisgewinner*innen und Dokfilme

Die 82 Aussteller der Ausgabe 2019 stammen aus den Bereichen Mode, Möbel, Wohnaccessoires, Schmuck, Textil, Keramik, Karten und Papeterie. Dazu kommen Start-ups, die zu günstigen Konditionen die Möglichkeit haben, sich zum ersten Mal einem grossen Publikum zu präsentieren. Neu mit dabei an der «in&out» sind unter anderem die Marke «Inox» mit ihren soliden Pfannen, der Bildungsgang HF Textildesign der Schule für Gestaltung Basel und das Label «Cabrix». Letzterer brillierte mit seiner aussergewöhnlichen Outdoorbekleidung und ergatterte den zweiten Rang beim Zuger Jungunternehmerpreis. Unter den Ausstellern sind auch weitere Gewinner*innen oder Nominierte für Designpreise, Leuchtenhersteller «Kinisi» gewann in der «Selection 2018» beim «Iconic Awards: Innovative Interior». Und Schmuckmacherin Salome Späth holte an der Blickfang 2017 den Designpreis in der Kategorie «Mode und Schmuck». Aussergewöhnlich ist auch das Modelabel «Aéthérée» der Designerin Ly-Ling Vilaysane. Sie hat bereits mehrere internationale Designpreise gewonnen. Dieses Jahr wurde der von ihr handelnde Dokumentarfilm «Ly-Ling und Herr Urgesi» an den Solothurner Filmtagen für den Publikumspreis nominiert.

Ersatz gefunden

Die letzten drei Jahre war die wichtigste Messe für in der Schweiz entwickelte und hergestellte Designprodukte mit Erfolg in der Alten Reithalle in Aarau heimisch. Und dort wäre sie auch gern geblieben. Doch der derzeitige Hallenumbau – der unter anderem das Heizungsproblem der «in&out» lösen wird – hat einen temporären Umzug nötig gemacht. Einen guten Ersatz im zentral gelegenen Aarau zu finden, war nicht einfach, ist jetzt aber geglückt. Die beiden Messemacherinnen Brigitte Hürzeler und Maja Baumann können sich mit der «in&out» zu ihrer grossen Freude für zwei Jahre in der nagelneuen Aeschbachhalle einquartieren. 


Designerlebnis in der Aeschbachhalle


«Für uns ist das die beste Lösung überhaupt», sagt Brigitte Hürzeler. «Die neu gestaltete ehemalige Industriehalle erfüllt dank ihrer tollen Architektur höchste Designansprüche und passt so wunderbar zu unserer Messe.» Gleichzeitig liegt die Halle in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Dies ist wichtig, weil sehr viele der über 5000 Besucher*innen mit dem Zug aus der ganzen Schweiz anreisen. Ein Wermutstropfen sind allerdings die beschränkten Raumverhältnisse in der Aeschbachhalle. Deshalb finden diesmal etwas weniger Aussteller als gewohnt an der «in&out» Platz. Doch für die Besucher*innen bietet der neue Standort auch so jede Menge Entdeckungen.

Top-Infrastruktur für die Besucher*innen


Daneben bietet die neue Aeschbachhalle für die Besucher*innen eine Top-Infrastruktur, garantiert warme Temperaturen und ein reichhaltiges kulinarisches Angebot – mit Restaurant und Bars in der Halle. Einem tollen Design-Erlebnis dürfte an der kommenden «in&out» damit nichts im Wege stehen.

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