Ausstellungen
Brief von Sophie Taeuber-Arp an Hans Arp aus Arosa vom 4. Mai 1919

«Ich bin wü ü ü ü ü ü ü ü tend» - Sophie Taeuber-Arp und Mai-Thu Perret im Cabaret Voltaire

Mit den kürzlich editierten Briefen Sophie Taeuber-Arps kann erstmals die «eigene» Sicht der Künstlerin rekonstruiert werden. In der Ausstellung «Ich bin wü ü ü ü ü ü ü ü tend», die vom 13. Oktober bis am 30. April 2023 im Gewölbekeller des Cabaret Voltaire zu sehen ist, treten ausgewählte Briefe, Arbeiten sowie Zeugnisse Taeuber-Arps in den Dialog mit Werken ihrer Schülerinnen der Kunstgewerbeschule Zürich sowie mit der Genfer Künstlerin Mai-Thu Perret (*1976, Genf).

Dada und speziell Sophie Taeuber-Arp stellen eine wichtige Inspirationsquelle für Perret dar. In ihrem multidisziplinärem Schaffen verbinden sich feministische Anliegen, literarische Referenzen und Fragen zu Kunsthandwerk mit den Avantgardebewegungen des 20. Jahrhunderts.
Das Cabaret Voltaire sowie die ehemalige Galerie Dada im Zürcher Sprünglihaus müssen als wichtige Stationen Sophie Taeuber-Arps gelesen werden. Mit der Ausstellung entsteht eine Diskussion zwischen den Werken von Frauen unterschiedlicher Generationen und Regionen. Dabei stellen sich kunsthistorische und kultur-analytische Fragen, die heute noch aktuell sind: beispielsweise zu Abstraktionsverfahren oder Konzepten von Künstler:innenschaft im Kontext von Gattungshierarchien, Geschlechterzuschreibung oder Demokratie.

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