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Grand Palais Bern | Lang/Baumann

Ein durchlöchertes Haus mitten in der Stadt. Ein Fussballfeld mit Spiellinien, die sich über den Platz schlängeln. Ein Hotel mit einem einzigen Zimmer. Die absurden Kreationen des Künstlerpaars Lang/Baumann rufen Emotionen hervor und regen zur Interaktion an.

Über L/B
Seit Mitte der 90er Jahre arbeiten Sabina Lang und Daniel Baumann gemeinsam unter dem Label L/B. Seitdem haben sie einen Werkkomplex entwickelt, welcher verschiedenste Medien vereint. Mit Wandmalerei, Installation, Skulptur, aber auch Fotografie und Videokunst bis zu den Territorien der Architektur, beweist das Künstlerpaar extreme Vielfältigkeit und keine Berührungsängste. Lang/Baumann bedienen sich der Geometrie und Farben, um die Wohlfühlästhetik der 70er Jahre zu zelebrieren, sie gleichzeitig ins 21. Jahrhundert zu transportieren – und zu hinterfragen.
L/B schaffen es mit Humor und präzisen Eingriffen, durch Kunst dichte Atmosphären zu generieren. Aus dieser Verschmelzung entstehen Werke, die das Format der Installation sprengen: gestaltete Räume, in denen sich die Zuschauer umhüllt finden und mit denen sie durch die Benützung interagieren. Es handelt sich nicht um Design-Arbeit, sondern, und vor allem, um die Entwicklung eines Ambiente, das auch zur sozialen Interaktion stimuliert. Eine Art Gesamtkunstwerk, das nicht nur alle Sinne verwickelt, sondern auch Gefühle und Emotionen. (Auszüge aus einem Text von Giovanni Carmine)

Projektraum und Probebühne
Das neueste L/B Projekt befindet sich im Grand Palais, zwischen städtischer Kunsthalle und Historischem Museum Bern gelegen. Sämtliche Fenster- und Türöffnungen wurden miteinander verbunden und sind begehbar – auch ausserhalb der Öffnungszeiten. Das Grand Palais dient als Plattform, um Kunst an ihrem Entstehungsort zu erleben, zu diskutieren und dadurch an ihr teilzuhaben. Das Grand Palais zeigt aktuelle, junge, ortsspezifische, projekthafte und prozessbezogene Kunst, ist aber offen für verschiedenste Disziplinen, so finden auch Musik, Literatur, Design und darstellende Kunst Eingang in das Ausstellungsprogramm.

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