Kunst
Bildhauer Norbert Stocker

Der 83-jährige Künstler Norbert Stocker ist einer der prägendsten Bildhauer der Innerschweiz

Er wohnt im ehemaligen Haus von Meinrad Inglin. Natur und Kunst verschmelzen in diesem geschichtsträchtigen Herrenhaus zu einem symbiotischen Ganzen.

Vom 13. Mai bis 11. Juni 2023 zeigt Norbert Stocker auf dem Kulturplatz Müsigricht in Steinen Ausschnitte seines künstlerischen Schaffens. Gemäss dem Künstler ist es voraussichtlich seine letzte grosse Ausstellung. Diese findet im Rahmen der neunten Ausgabe des Kulturmonats statt und ist durch diverse Rahmenveranstaltungen geprägt, organisiert vom Verein Kulturplatz Müsigricht.

Verein, Ausstellung und ein attraktives Rahmenprogramm

Der Verein Kulturplatz Müsigricht Steinen bietet Kulturschaffenden regelmässig eine Plattform und leistet einen Beitrag zur Förderung des Kulturlebens im Kanton Schwyz. In einer Einzelausstellung zeigt Norbert Stocker Ausschnitte seines reichhaltigen Schaffens. Über sechzig Objekte werden im Müsigricht zu sehen sein. Die Veranstaltungen, die im Rahmen des Kulturmonats stattfinden, sind 2023 noch enger als in früheren Ausgaben mit der Ausstellung verbunden. So wird Kammermusik aus dem Haus Stocker-Tobler arrangiert für das Philipp Schulze Quartett geboten, ein Jazzkonzert als musikalische Annäherung an Norbert Stocker durch Beat Föllmi, Carlo Gamma und Fränggi Gehrig sowie eine Lesung mit Beatrice Eichmann-Leutenegger.

Künstler und Kulturvermittler

Norbert Stocker, geboren 1940, ist in Zug und Baar aufgewachsen und lebt seit 1968 in Schwyz. Für seine Skulpturen arbeitet der Bildhauer, Zeichner und Maler vorwiegend mit Holz. Er schuf zahlreiche Werke für den öffentlichen Raum. Ausbilden liess er sich an der Kunstgewerbeschule Luzern sowie an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und in London. Als Kunstschaffender setzt er über die Kantonsgrenzen hinaus Zeichen. Als Kulturförderer stiess er für den Kanton Schwyz wichtige Projekte an, begleitete sie und setzte sie um. In der Rolle des Kulturvermittlers gelang es ihm immer wieder, in seinem beruflichen Umfeld wie auch in der Bevölkerung kulturelle Fragen anzustossen sowie die Freude am kulturellen Schaffen und an der Auseinandersetzung mit Kultur zu fördern.

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