Rob Lewis und Jürg Halter präsentieren die Ausstellung «Was war, noch immer wird» und bespielen den Ofenturm. Der neun Meter hohe Ausstellungsraum dient zugleich als Aussichtsturm, wird weiterhin als Brennofen genutzt und fungiert auch als architektonisches Forschungsobjekt. Ausgangspunkt der kommenden Ausstellung der beiden Kreativen ist ein Objekt der Menschheitsgeschichte, das stets präsent, aber kaum bewusst beachtet wird: der Dachziegel.
Das Ziegelei-Museum startet kunstvoll in die neue Saison
- Publiziert am 12. März 2026
Was war, noch immer wird
Sieben grossformatige Bilder von ebenso vielen Dachziegeln aus sieben verschiedenen Flussregionen der Schweiz wurden von Lewis fotografiert. Danach wurden sie zermahlen und mit dem daraus gewonnenen Pulver, in einem aufwendigen Verfahren vom Atelier für Siebdruck Lorenz Boegli, siebgedruckt. Halter malte hiernach auf die Drucke seine von den Bildern inspirierten, poetischen Texte. Zusätzlich schuf Halter eine neue Spoken Word Installation. Thematisch verhandelt die Ausstellung von Halter und Lewis, im weitesten Sinne, Herkunft und Wandel.
(Textgrundlage: Pressetext)

