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CH-Kunstverein | Portrait Kunsthaus Zug

Das Kunsthaus Zug streckt mit grossem Enthusiasmus seine Tentakel aus und verteilt Kunst und Kultur in der ganzen Stadt. Die Zuger sind begeistert – wir auch!

Sammlung im Kunsthaus Zug
Wussten Sie, dass die umfassendste Sammlung der Wiener Moderne in Europa ausserhalb Österreichs sich im Kunsthaus Zug befindet? Zu diesem Schatz gehört die Gruppe eindrücklicher Landschaftsgemälde von Gustav Klimt und Egon Schiele, wie sie in keinem an­deren Museum weltweit zu finden ist. Oder haben Sie eines der schönsten Tunis-Aquarelle von Paul Klee, das einzige Selbstporträt von Oskar Schlemmer und die berühmte Collage von Kurt Schwitters als weitere
Sammlungsperlen schon entdeckt? Sie können im Kunsthaus Zug auch überraschende Werke «unbekannter» Schweizer Kunstschaffender des 20. Jahrhunderts kennenlernen, etwa von Trudi Demut, Friedrich Kuhn oder Karl Friedrich Schobinger. Ebenso gehören Werke von Guido Baselgia, Josef Herzog, Eugen Hotz, Hans Potthof, Annelies Štrba und anderer Künstlerpersönlich­keiten der Region Zug zur Sammlung.

Labor für zeitgenössische Kunst
Das Kunsthaus Zug ist ausserdem ein Labor für zeitgenössische Kunst. Internationale Künstler wie Olafur Eliasson, Roman Signer und Richard Tuttle experi­mentieren mit ortsbezogenen Arbeiten in Zug. Haben Sie die Holzinstallationen von Tadashi Kawamata auf dem Landsgemeindeplatz oder im Strandbad schon einmal benutzt? Oder sind Sie abends in das Farblicht von James Turrell im Bahnhof Zug eingetaucht? Vielleicht sind Sie dem trans­portablen Kunsthaus Zug mobil in der Region oder gar auf dem Gotthard begegnet? Kaum ein anderes Museum bemüht sich im öffentlichen Raum so aktiv, Kunst einer breiten Bevölkerung zu vermitteln. Auch für interdisziplinäre Projekte mit Partnern der Musik, Literatur, des Tanzes und der angewandten Kunst ist das Kunsthaus offen. Und wussten Sie, dass die wissenschaftlichen Kunstbücher des Hauses bis nach New York und Hongkong verkauft werden? Im Kunsthaus Zug als Ort der Begegnung diskutieren Kunstschaffen­de, Bürgerinnen und Bürger über die Stadtentwicklung, Medienvertreter über die Macht der Bilder, oder ein buddhistischer Abt und ein Top-Banker kommen hier öffentlich miteinander ins Gespräch.

Kunstvermittlung
Jährlich nehmen rund 2000 Schülerinnen und Schüler aller Zuger Gemeinden und der umliegenden Region an Workshops der Kunstvermittlung teil, die auch mit sozialen Organisationen und internationalen Schulen zusammenarbeitet. Die Zuger Kunstgesellschaft gehört zu den grössten Vereinen der Stadt. Über die Hälfte der Besuchenden reisen aus der ganzen Schweiz und dem Ausland an. Als weitere Besonderheit des Kunsthauses können Besuchende ihre persönlichen Eindrücke von Kunstwerken der Sammlung elektronisch aufzeichnen und einander weitervermitteln. Die Vielfalt des Hauses und seine künstlerischen Weitsichten lassen sich so – ganz nah – entdecken.

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