Ausstellungen

Alles fliesst. 100 Jahre Erwin Rehmann – 20 Jahre Rehmann-Museum

Werkschau eines fast hundertjährigen Lebens.

Das Rehmann-Museum zeigt die Retrospektive «Alles fliesst» anlässlich des 100. Geburtstags von Erwin Rehmann (1921-2020). Die Feier des künstlerischen Schaffens ist gleichzeitig das 20-jährige Jubiläum des Rehmann-Museums, das seit 2001 das grösste Werkkonvolut des Bildhauers beherbergt.

Publikation zur Ausstellung
«Alles fliesst. 100 Jahre Erwin Rehmann – 20 Jahre Rehmann-Museum», mit Texten von Cornelia Ackermann, Hannes Burger, Dr. Matthias Frehner, Rudolf Lüscher, Anouchka Panchard, Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter, Tyrone Richards, Dr. Marc Philip Seidel, Patrizia Solombrino und Daniel Waldner, hrsg. von der Stiftung Erwin Rehmann Ateliermuseum + Skulpturengarten, Laufenburg, anlässlich der Ausstellung «Alles fliesst», Rehmann-Museum, Laufenburg, 4.9.21-19.6.21, Laufenburg: [s.n.], 2021.

Früh-, Mittel- und Spätwerk

Seit Anfang der 1940er-Jahre ist Erwin Rehmann stets auf der Suche nach materiellen und philosophischen Antworten im bildhauerischen Prozess. Erwin Rehmann erkundet die Möglichkeiten der Bildhauerei in einem beispiellosen und unerreichten Spektrum: vom rohen Ausdruck der menschlichen Form, zur Abstraktion derselben und bis hin zur Essenz der Materie selbst. Den Akt des Giessens erklärt er zur Kunst, zum Ausdruck einer im Metall schlummernden Sprache. Erwin Rehmanns Werk nimmt im Verlauf vieler Jahrzehnte mannigfaltige Formen an, die alle Folge eines einzelnen, wachen und neugierigen Künstlers sind. In diesem Sinne wird diese Retrospektive nicht als chronologische Aufreihung, sondern als vernetzter Blick durch sein Oeuvre konzipiert. Früh-, Mittel- und Spätwerke treffen unter gemeinsamen Themenfeldern aufeinander, um besonders einen Aspekt zentral zu durchleuchten: Den Prozess vom Wandel der Formen, den ein hundertjähriges Leben hervorgebracht hat. Die Themenfelder der Ausstellung mit eigenen Titeln, wie «Kosmos», «Frucht», «Antlitz», «Prozess», «Fragmente», «Lexikon» und «Konstruktionen», summieren jeweils gemeinsame Aspekte der Werke, deren Entstehungsjahre Jahrzehnte auseinander liegen. Ausgenommen davon präsentiert sich die neuste Werkgruppe als Einheit und wird somit erstmals in der Ausstellung «Alles fliesst» öffentlich gewürdigt.

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