Der französische Regisseur Matias Carlier begleitet in seinem Dokumentarfilm TOUTE MA VIE über drei Jahre einen Jungen, der in Lausanne aufwächst und auf sie alleine gestellt scheint. Ein überraschend machbares Porträt einer prekären Jugend in der reichen Schweiz. TOUTE MA VIE läuft im Nationaler Wettbewerb des Visions du Réel 2025.
TOUTE MA VIE
- Publiziert am 31. März 2025
TOUTE MA VIE | SYNOPSIS
Seit seinem sechsten Lebensjahr ist Noah mal bei seiner Mutter, mal im Heim, mal hat er Probleme mit dem Gesetz. Aber wenn er den Boden unter den Füssen verliert, steigt er aufs Fahrrad, rast die steilen Strassen von Lausanne hinunter und ist der König des Asphalts. Gedreht in drei Jahren, erkundet TOUTE MA VIE feinfühlig die Brüche des Erwachsenwerdens und zeichnet das intime Porträt einer Identitätssuche.
(Textgrundlage: Visions du Réel)