Zum runden Geburtstag versprechen die Veranstalter eine Show, die den eigenen Anspruch eindrücklich unterstreichen soll: internationale Popstars, Schweizer Musikgrössen und ein Eiskunstlauf-Line-up auf Weltmeister:innen-Niveau verschmelzen zu einem Gesamterlebnis, das weit über eine klassische Sport- oder Konzertveranstaltung hinausgeht. Die Jubiläumstour 2026 verspricht grosse Gefühle, spektakuläre Momente – und einen Blick auf die absolute Spitze dessen, was auf und neben dem Eis möglich ist.
Weltstars, Weltklasse-Eiskunstlauf und grosse Emotionen
- Publiziert am 1. Februar 2026
«Zum 30-jährigen Jubiläum wollten wir Stimmen und Persönlichkeiten, die sowohl Weltkarriere als auch Charakter haben. James Bay und Jess Glynne bringen Tiefe, Energie und internationale Strahlkraft – gemeinsam mit unseren Schweizer Musikern und den weltbesten Eiskunstläufern wird die Show schwer zu toppen.» – Oliver Höner, Showproduzent Art on Ice
Pop zwischen Intimität und Stadionformat
Mit James Bay und Jess Glynne stehen zwei britische Popgrössen auf der Bühne, deren musikalische Handschriften bewusst unterschiedlich sind. Bay ist bekannt für reduzierte, emotionale Songs, die von Stimme und Text leben und auch in grossen Hallen eine gewisse Intimität behaupten. Glynne hingegen steht für energiegeladenen Pop mit klaren Hooks und einer Präsenz, die auf unmittelbare Wirkung zielt. Beide bringen ein Repertoire mit, das sich in das hybride Format von Art on Ice einfügt, ohne zur blossen Begleitmusik zu werden. Ergänzt wird das internationale Line-up durch Schweizer Musiker:innen wie Stress, Stefanie Heinzmann und Noah Veraguth – eine Mischung, die internationale Strahlkraft mit lokaler Verankerung verbindet.

Eiskunstlauf auf höchstem Niveau
Auf dem Eis zeigt die Jubiläumsausgabe kaum Zurückhaltung. Mehrere amtierende oder ehemalige Welt- und Europameister:innen prägen das sportliche Programm, darunter die Eistanzstars Madison Chock und Evan Bates, der zweifache Weltmeister Ilia Malinin sowie die Paarlauf-Weltmeister Deanna Stellato-Dudek & Maxime Deschamps. Ergänzt wird das Feld durch europäische Spitzenläufer wie Adam Siao Him Fa und Kevin Aymoz. Aus Schweizer Sicht stehen Lukas Britschgi und Kimmy Repond im Fokus – nicht als dekorative Heimstars, sondern als feste Grössen im internationalen Vergleich.
Jubiläum ohne Nostalgie
Auffällig ist, dass Art on Ice sein Jubiläum nicht als Rückschau inszeniert, sondern als Standortbestimmung. Das Format bleibt seinem Grundprinzip treu, Musik und Eiskunstlauf gleichwertig nebeneinander zu erzählen, ohne eines dem anderen unterzuordnen. Darin liegt wohl auch 2026 die Stärke der Veranstaltung: Sie verbindet sportliche Aktualität mit populärer Kultur und schafft damit einen Raum, in dem Unterhaltung, Leistung und Inszenierung aufeinandertreffen. Für uns, als arttv.ch ist genau dieses Spannungsfeld interessant – dort, wo sich zeigt, wie zeitgemäss ein Format nach 30 Jahren noch sein kann.



