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Theater St. Gallen I Der Tod und das Mädchen

Das Theater St. Gallen beginnt die Opernsaison mit einem Psychothriller in Form einer Dreipersonen-Oper. Gekonnt werden dabei Folter und Trauma in Musik umgesetzt.

Belastende Erinnerungen
Paulina wurde von einem Arzt auf grausame Weise gefoltert, als sie wegen ihres politischen Engagements inhaftiert war. Weil er ihr damals eine Aufnahme des berühmten Streichquartetts «Der Tod und das Mädchen» vorspielte, kann Paulina Schuberts Musik nicht mehr von den belastenden Erinnerungen trennen. Eines Abends glaubt sie, ihren ehemaligen Peiniger wiederzuerkennen, und ist fest entschlossen, sich an ihm zu rächen.

Musikalisches Psychodrama
Das feinnervige orchestrale Stimmengeflecht von Alfons Karl Zwickers Komposition stützt sich in entscheidenden Momenten der Handlung auf Fragmente des berühmten Streichquartetts. Schuberts flehende Klänge werden von der modernen emotionalen Musiksprache Zwickers aufgesogen und machen aus seinem Werk ein fesselndes, musikalisches Psychodrama.

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