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Theater Basel | Motel Giovanni

Zweimal in Folge wurde das Theater Basel «Opernhaus des Jahres». Frische und unverbrauchte Projekte wie «Motel Giovanni» tragen sicherlich ihren Teil dazu bei.

Frisch aufgeschüttelt
«Motel Giovanni» ist spezieller als jene Opernbegegnungen, die man aus anderen grossen Häusern kennt. «Big Player», die mit grosser Geste und viel Geld die gleichen Werke streng nach Vorgabe rauf- und runterspielen: perfekt aber entrückt, durchgestylt aber leblos, solide aber vorhersehbar, kompromisslos aber redundant. «Motel Giovanni» im Theater Basel schüttelt hingegen das Werk von Mozart so richtig schön durch. Das Resultat sind vier junge Stimmen, die zu entdecken es sich lohnt. Nach «Wertherfieber» der vergangenen Spielzeit ist «Motel Giovanni» die zweite Produktion des Teams um Regisseurin Jurate Vansk, in der mit und für die Sängerinnen und Sänger des Opernstudios «OperAvenir» eine Repertoire-Oper frisch aufgeschüttelt wird.

Zum Stück
Es könnte eine ganz normale Nacht sein. Doch sie ist bevölkert mit Menschen auf der Suche: nach dem Sinn ihres Lebens, ihrer Liebe und Freundschaften; sie gehen ins Gericht mit sich selbst, mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Träumen, Wünschen, Sehnsüchten. Oder mit den anderen, die hier im «Motel Giovanni» auch irgendwie kurz ihr Gepäck abstellen wollen. Wäre es da nicht eine Abwechslung – vielleicht auch eine Erleichterung – sich mit dem Abenteurer auf Zimmer 2065 einzulassen? Eine Nacht kann alles ändern. Oder nicht?

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