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Theater Basel I The Beggar's Opera

Ein lustvolles Spiel, bei dem die Ebenen so häufig gewechselt werden wie die Kostüme. Eine Produktion in bester «Far A Day»-Tradition.

Laster zu entlarven und die Leute zum Lachen zu bringen
Ob bei der Stückentwicklung oder in der Arbeit mit einer literarischen Vorlage – im gemeinsamen Suchen nach szenischen Herangehensweisen an ein Thema, nach Stimmungen, nach Bildern, nach der grossen Leichtigkeit im Spiel hat FADC ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Nun nimmt sie sich John Gays «The Beggar’s Opera» vor, das Original, das unter anderem Brecht und Weill als Vorlage für ihre «Dreigroschenoper» diente.

Die Alternative zur italienischen Oper
1728, ein Jahr nach den Londoner Massenbankrotten geschrieben als beissende Gesellschaftsparodie auf die selbstgerechte, von Eigeninteressen geleitete Politik, avancierte John Gays englischsprachige Alternative zur italienischen Oper schnell zum Kassenhit. Erstmals standen – völlig entgegen der damaligen Konvention – nicht die Reichen und Schönen im Mittelpunkt, sondern die Armen am Rande der Gesellschaft.

Tomas Schweigen
Für Regisseur Tomas Schweigen und FADC macht nicht nur die ungewöhnliche Form – bekannte Balladen und volkstümliche Melodien werden hier auf raffinierte Weise collagiert – den Reiz dieses Werkes aus, sondern vor allem die zeitlose Satire auf gesellschaftliche, soziale und theatrale Konventionen.

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