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Theater am Hechtplatz | Reden mit Mama

Stephanie Glaser gewinnt den "Goldenen Hecht" zum 50. Jubiläum des Theater Hechtplatz in Zürich und tritt mit der Produktion "Reden mit Mama" des Kleintheaters Winterthur auf.

Heute vor genau 50 Jahren, am 25. April 1959, wurde im Theater am Hechtplatz die erste Vorstellung gespielt. Auf der Bühne standen Margrit Rainer, Ruedi Walter, Zarli Carigiet, Peter W. Staub, Inigo Gallo, Irène Camarius und Stephanie Glaser mit dem musikalischen Bilderbogen “Eusi chli Stadt” von Werner Wollenberger und Hans Moeckel. Heute, genau ein halbes Jahrhundert später, steht Stephanie Glaser wieder auf der Hechtplatzbühne. Zusammen mit Kaspar Lüscher erleben wir sie in alter Frische in dem 2-Personen-Stück “Reden mit Mama”. Zu diesem Jubiläum wurde ihr heute Abend von Theaterleiter Dominik Flaschka der “Goldene Hecht” überreicht. Speziell für diesen Anlass entworfen, geformt aus feinster Sprüngli-Schokolade und überzogen mit reinstem Blattgold ist er eine augenzwinkernde Ehrerweisung für eine grossartige Volksschauspielerin.

Reden mit Mama:
Mama ist 82 Jahre alt, ihr Sohn Jaime 55. Sie leben in getrennten Welten: Mama muss alleine zurechtkommen in einer ärmlichen Wohnung, die ihr Jamie zur Verfügung stellt. Aus Gewohnheit und in ständiger Erwartung seines Besuchs kocht sie für ihn immer noch eine Portion mit. Jamie lebt dagegen in Wohlstand mit Frau und Kindern in einer Villa – bis zu dem Tag, an dem er entlassen wird. Als er entscheidet, die Wohnung, in der er die Mutter „abgestellt“ hat, zu verkaufen, hat er mit allem gerechnet nur nicht mit Gregorio, einem 69 Jahre alten obdachlosen „Anarchopensionisten“, dem neuen Freund der Mutter. Seine Parolen, die Mama mit Eifer an den Sohn weiterzugeben versucht, zielen auf die gerechte Verteilung des Reichtums, auf „genug zu essen und besseren Sex für alle“. Kennen gelernt haben sich die beiden, als die alte Dame Gregorio ertappt, wie er sich über das auf die Straße gestellte, übrig gebliebene Essen dankbar hermacht. Nun stehen der Wohnungsauflösung nicht nur die Mutter, sondern auch deren neuer Liebhaber im Weg…

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