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Staatsoper Stuttgart | Aida

Karsten Wiegand, der Träger des Bayerischen Theaterpreises und neuer Operndirektor von Weimar eröffnete mit Generalmusikdirektor Manfred Honeck die Saison an der Staatsoper Stuttgart.

Die 1871 in Kairo uraufgeführte “Aida” ist vielleicht Giuseppe Verdis berühmteste Oper. Jedenfalls ist sie das Werk, in dem der Komponist mehr als in allen vorhergehenden Opern seine eigenen Vorstellungen von Musiktheater verwirklichen konnte – liess ihm sein Auftraggeber, der ägyptische Vizekönig Ismail Pascha, doch alle Freiheiten bei der Umsetzung des “ägyptischen Entwurfs”. Was entstand, ist ein grossartiges Theaterwerk in ägyptischem Dekor, dessen Musik die oft als banal verurteilte Handlung durch ungeheure Höhen und Tiefen der Gefühle führt. Die Verschmelzung von italienischem Melodramma und französischer Grand Opéra gibt Verdi dabei die Mittel in die Hand, ein Kammerspiel in großer Besetzung zu schaffen: In dem Ineinandergreifen von privatem Wollen und öffentlichem Handeln wird das Schicksal des jungen Feldherrn Radamès, der Pharaonentochter Amneris und der äthiopischen Sklavin Aida unerbittlich vorangetrieben.

Der Regisseur Karsten Wiegand erzählt seine “Aida” aus der Sicht des Radamès, eines jungen Mannes, der davon träumt, gesellschaftlichen Erfolg mit der Erfüllung seiner großen Liebe zu verbinden. Die musikalische Gestaltung dieser an leuchtenden Melodien so reichen Partitur übernimmt der Stuttgarter Generalmusikdirektor Manfred Honeck.

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