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Schauspielhaus Zürich | Stones

Jugendliche töten aus Spass, weil sie nicht wissen was sie tun, oder doch? Das junge Schauspielhaus lädt mit einer eindrücklichen Inszenierung zum Mitdenken und Diskutieren ein.

Zwei Jugendliche versuchen der Langeweile zu entkommen und fordern sich gegenseitig mit immer gefährlicheren Mutproben heraus, bis eine einen tödlichen Ausgang nimmt. „Stones“ erzählt eine wahre Begebenheit: 1994 warfen zwei Jugendliche bei Melbourne Steine von einer Autobahnbrücke und töteten dabei einen Universitätsprofessor. Einer der Steinewerfer stellt sich der Polizei, die beiden Jugendlichen werden angeklagt und es beginnt der Gerichtsprozess wegen Mordes.

Wie ist die Tat einzustufen? Wo verläuft die Grenze zwischen jugendlichem Übermut und bewusst begangenem Verbrechen? Welche Strafe ist angemessen? Die beiden ermittelnden Polizeibeamten sind unterschiedlicher Meinung. Indem zwei Schauspieler sowohl die Jugendlichen wie auch die beiden Ermittler spielen, werden bekannte Muster von Anklage, Schuldzuweisung und Verurteilung aufgelöst. Als Jungen offenbaren sie den Polizisten ihre Ängste und Alpträume und als Polizisten müssen sie irgendwann zu einem Urteil kommen.

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