Die St. Galler Festspiele zeigen mit «Planet B» eine Science-Fiction-Survival-Komödie von Yael Ronen und Itai Reicher als Schweizer Erstaufführung. Die Inszenierung von Anna Marboe spielt Milliarden Jahre in der Zukunft und führt in eine absurde Game-Show rund um das Schicksal der Menschheit. Gespielt wird ab Juni 2026 in der Parkarena hinter dem Theater St.Gallen unter freiem Himmel.
Planet B: Das Leben als Game-Show ums Überleben
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Planet B
40 Millionen Jahre in der Zukunft. Die vorherrschende humanoide Spezies hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: Ihre Urahnen:innen, die Homo Sapiens, lebten nicht seit jeher auf dem Planeten B. Ihre Herkunft konnte nun der «Erde» zugeordnet werden, einem kleinen Klumpen am Rande der Galaxie. Allem Anschein nach lebten und wüteten die Menschen dort so lange, bis eines Tages die benachbarten Aliens einschritten, um dem von den Menschen eingeläuteten Massensterben neue Spielregeln zu geben. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. So entstand «Surviving Planet Earth» – eine Galaxie-weit ausgestrahlte Reality-Show, die darüber entschied, welche 5% der verbliebenen Arten überleben soll.
Ohne Rücksicht auf die dünne Forschungslage und ohne Angst vor steilen Thesen re-enacten die Humanoiden die letzte Staffel dieser Show, in der Sympathiepunkte und Unterhaltungswert für die Kandidat:innen matchentscheidend sein können. Keine einfache Ausgangslage für Versicherungsvertreter Boris, der stellvertretend für die gesamte Menschheit gegen Huhn, Panda, Fledermaus, Krokodil, Ameise und Fuchs ins Rennen geht.
