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Luzerner Theater | Tanz 23: Kinder des Olymp

Unbekannte Dimensionen entdecken, über magische Spiegel und verblüffende Illusionen spielend durch den Abend schweben. Dank den Tänzerinnen und Tänzern des Luzerner Theaters lebt der Zuschauer ein ergreifend melancholisches Stück. Perfekt unterstützt durch Musiker des Luzerner Sinfonieorchesters.

Visuelle Wunder
Choreograph Fernando Melo knüpft an seinen Stil an, den die Besucherinnen und Besucher bereits von seinem Erfolgsstück «Don Juan» kennen. «Kinder des Olymp» ist ein Kammerspiel um vier Männer und eine Frau, deren Wünsche und Wirklichkeiten sich immer wieder vermischen. Wir schauen in ihre Seelen hinein und erleben ihre grosse Leidenschaft, musikalisch befeuert durch die Musik von Vasks und Chopin, live gespielt von Mitgliedern des Luzerner Sinfonieorchesters. Mit diesem Tanzabend greift Melo tief in die Wunderkammer des Theaters. Mit illusionistischen Theatermitteln werden schwebende Körper, artistische Zirkusszenen, lebendig werdende Betten, Doppelbilder und andere kleine visuelle Wunder erzeugt. Magische Bilder voller Schönheit und zärtlicher Poesie entstehen.

Herzschmerz und Melancholie
Im Paris des 19. Jahrhunderts, im Milieu der Gaukler, Gauner, Pantomimen und Komödianten, begehren vier sehr unterschiedliche Männer die schöne Garance und versuchen vergeblich, ihr Herz zu gewinnen. Die Angebetete verschwindet von einem Tag auf den anderen und hinterlässt nichts als Liebeskummer. Nach Jahren kehrt sie zurück, alte Wunden brechen auf und reissen die gereiften Charaktere zurück in einen Strudel aus Eifersucht, Herzschmerz und Melancholie.

Bewährte Zusammenarbeit
Ausgehend von dem französischen Film «Les Enfants du Paradis» (1945) von Marcel Carné, hat der brasilianische Choreograph Fernando Melo gemeinsam mit seinem britischen Kostüm- und Bühnenbildner Patrick Kinmonth einen circensischen, melancholischen und humorvollen Abend kreiert. Bereits 2014 verführte das Team das Publikum mit einem virtuosen, originellen «Don Juan», der einer Zeitreise in eine barocke Welt gleichkam.

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